Herzinsuffizienz

Neuer Wirkstoff verbessert Herzfunktion

Der Myosin-Aktivator Omecamtiv Mecarbil hat bei Patienten mit Herzinsuffizienz günstige Effekte auf die kardiale Hämodynamik bewiesen.

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THOUSAND OAKS. Myosin ist bekanntlich ein wichtiges Motorprotein in Muskelfasern, das an der Umwandlung von chemischer Energie in Kraft und Bewegung beteiligt ist.

Der Myosin-Aktivator Omecamtiv Mecarbil verlängert die zyklusabhängige Interaktion von Myosin mit Aktin und bewirkt so eine Verlängerung der Systolendauer und eine Verbesserung der kardialen Kontraktilität.

Die Unternehmen Amgen und Cytokinetics, die Omecamtiv Mecarbil gemeinsam entwickeln, informieren aktuell über positive Ergebnisse der Phase-II-Studie COSMIC-HF. Im ersten Teil der Studie waren zunächst drei orale Formulierungen des Myosin-Aktivators getestet worden, um davon eine für die weitere Prüfung in der größeren und längeren Expansionsphase der Studie auszuwählen.

An der Expansionsphase nahmen 448 Patienten mit Herzinsuffizienz und linksventrikulärer systolischer Dysfunktion teil. Sie wurden randomisiert drei Gruppen zugeteilt und 20 Wochen lang mit Omecamtiv Mecarbil (25 mg zweimal täglich oder 25 mg mit Dosistitration auf 50 mg zweimal täglich, in Abhängigkeit von den Plasmakonzentrationen) oder mit Placebo behandelt.

Die Analyse ergab bei einigen kardialen Funktionsparametern signifikante Verbesserungen durch Omecamtiv Mecarbil, so bei der systolischen Auswurfzeit und beim Schlagvolumen. Auch im Hinblick auf den kardialen Biomarker NT-proBNP waren günstige Veränderungen zu beobachten.

In der Gruppe mit Dosistitration waren zudem günstige Effekte auf die Ventrikelkonfiguration (Abnahme der linkventrikulären endsystolischen und enddiastolischen Durchmesser) und eine signifikante Reduktion der Herzfrequenz zu verzeichnen. (ob)

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