Neues Netzwerk für Rheumapatienten in Rheinland-Pfalz

MAINZ (chb). In ganz Rheinland-Pfalz sollen Patienten, die an Rheuma erkrankt sind, schnellstmöglich die richtige Therapie bekommen. Dafür wurde das landesweite Netzwerk Adapthera gegründet.

Veröffentlicht:

Hausärzte, die sich aktiv am Screening der Patienten beteiligen und ihre Patienten an die teilnehmenden Rheumatologen überweisen, erhalten nach Angaben der KV eine extrabudgetäre Vergütung.

Ebenso die Rheumatologen. Die anfallenden Kosten werden unter anderem aus einem Fördertopf des Landes im Rahmen der Initiative Gesundheitswirtschaft bestritten.

Aufgenommen werden in das Netzwerk kann jeder erwachsene Patient, bei dem erste Rheuma-Zeichen auftreten und der noch nicht bei einem Rheumatologen in Behandlung ist. Die Krankenversicherung spielt dabei keine Rolle.

Stellt ein Hausarzt Zeichen einer Rheumatoiden Arthritis fest, soll der Patient innerhalb von zwei Wochen an einen im Netzwerk tätigen Rheumatologen überwiesen werden. Die teilnehmenden Ärzte sind dabei leicht auf der Internetseite www.adapthera.net zu finden.

Hilfe bei der Arztsuche

Außerdem ist die Koordinationszentrale des Netzwerks bei der Arztsuche behilflich. Bestätigt sich die Diagnose, erarbeitet der Rheumatologe gemeinsam mit dem Patienten und seinem Hausarzt einen Therapieplan.

Der Rheumatologe überprüft den Behandlungserfolg alle drei Monate, um die Therapie an den Krankheitsverlauf anzupassen.

Bei Adapthera sollen die rheumatologischen Schwerpunktpraxen, das Sana Rheumazentrum in Bad Kreuznach und die KV die lückenlose Versorgung sicherstellen. Die Hausärzte sowie die Rheumaliga sollen helfen, betroffene Patienten ausfindig zu machen und zur Teilnahme zu motivieren.

Die Uni Mainz sowie der Verein AIRA forschen begleitend an neuen Tests und Behandlungsformen. Gefördert wird das Netzwerk außer vom Land auch von forschenden Pharma- sowie Diagnostik- und Biotechfirmen und Privatpersonen.

Schlagworte:
Ihr Newsletter zum Thema
Mehr zum Thema
Kommentare
* Hinweis zu unseren Content-Partnern
Dieser Content Hub enthält Informationen des Unternehmens über eigene Produkte und Leistungen. Die Inhalte werden verantwortlich von den Unternehmen eingestellt und geben deren Meinung über die Eigenschaften der erläuterten Produkte und Services wieder. Für den Inhalt übernehmen die jeweiligen Unternehmen die vollständige Verantwortung.
Sonderberichte zum Thema
Abb. 2: ADA und nAb unter AVT05 und Referenz-Golimumab bis Woche 16

© Springer Medizin Verlag, modifiziert nach [3]

Colitis ulcerosa

Das erste Golimumab-Biosimilar erweitert die Therapieoption bei entzündlichen Erkrankungen

Sonderbericht | Mit freundlicher Unterstützung von: Advanz Pharma GmbH, München
Mehr als ein oberflächlicher Eingriff: Die Krankenhausreform verändert auch an der Schnittstelle ambulant-stationär eine ganze Menge.

© Tobilander / stock.adobe.com

Folgen der Krankenhausreform für niedergelassene Ärztinnen und Ärzte

Die Klinikreform bringt Bewegung an der Schnittstelle zwischen Praxen und Krankenhäusern

Sonderbericht | Mit freundlicher Unterstützung von: der Deutschen Apotheker- und Ärztbank (apoBank)
Abb. 1: Anteil der PMR-Patientinnen und -Patienten mit anhaltender Remission (primärer Endpunkt)

© Springer Medizin Verlag GmbH, modifiziert nach [3]

Erstes steroidsparendes Biologikum bei Polymyalgia rheumatica

Sarilumab schließt eine therapeutische Lücke

Sonderbericht | Mit freundlicher Unterstützung von: Sanofi-Aventis Deutschland GmbH, Frankfurt a. M.
Vorteile des Logins

Über unser kostenloses Login erhalten Ärzte und Ärztinnen sowie andere Mitarbeiter der Gesundheitsbranche Zugriff auf mehr Hintergründe, Interviews und Praxis-Tipps.

Haben Sie schon unsere Newsletter abonniert?

Von Diabetologie bis E-Health: Unsere praxisrelevanten Themen-Newsletter.

Jetzt neu jeden Montag: Der Newsletter „Allgemeinmedizin“ mit praxisnahen Berichten, Tipps und relevanten Neuigkeiten aus dem Spektrum der internistischen und hausärztlichen Medizin.

Top-Thema: Erhalten Sie besonders wichtige und praxisrelevante Beiträge und News direkt zugestellt!

Newsletter bestellen »

Top-Meldungen

Pro & Contra

Was bringt die Messung von Lipoprotein(a)?

Lesetipps
Digitale Integration: In der elektronischen Patientenakte sollen sämtliche Befunde, Verordnungen und Behandlungsstationen eines Patienten gespeichert werden. Den mündigen Umgang damit, müssen viele erst noch lernen.

© Andrea Gaitanides / stock.adobe.com

Datenschutz im Praxisalltag

ePA 2026: Schutzlücken bleiben – wie sie im Alltag umschifft werden können

Ordner mit der Registerkarte "Infos zur Aktivrente"

© Sascha Steinach / ZB / picture alliance

Bundesfinanzministerium erklärt Voraussetzungen

Aktivrente 2026: Was Ärztinnen und Ärzte wissen müssen