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Osteoporotische Frakturen auch durch Autounfälle

NEU-ISENBURG (ikr). Bei Osteoporose-Patienten ist nicht nur das Risiko für Frakturen durch Niedrig-Energie-Traumata wie Stürze aus dem Stand erhöht. Die Knochenkrankheit ist in ähnlichem Ausmaß mit Frakturen durch harte Traumata wie Autounfälle assoziiert.

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Das belegen Daten aus zwei prospektiven Kohortenstudien (JAMA 298, 2007, 2381). Demnach steigt das Risiko für Hoch-Energie-Traumata bei Frauen mit jeder Standardabweichung von der Knochendichte eines jungen gesunden Erwachsenen um 45 Prozent, und das Risiko für Niedrig-Energie-Traumata um 49 Prozent.

Bei Männern nimmt das Risiko für Hoch-Energie-Traumata um 54 Prozent und für Niedrig-Energie-Traumata um 69 Prozent zu. Und: Bei Frauen steigt das Risiko für weitere Frakturen bei beiden Frakturarten um mehr als 30 Prozent im Vergleich zu Frauen ohne Brüche.

In der einen Studie wurden 8022 Frauen über 65 Jahre im Mittel neun Jahre und in der anderen 5995 Männer fünf Jahre beobachtet. Insgesamt hatten 264 Frauen und 94 Männer eine Fraktur durch ein Hoch-Energie-Trauma und 3211 Frauen und 346 Männer einen Bruch durch ein Niedrig-Energie-Trauma erlitten.

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