Patientinnen für MRT-Einsatz bei Krebsvorsorge

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AUGSBURG (dpa). Die Magnetresonanz-Tomografie (MRT) zur Untersuchung der weiblichen Brust bei der Krebsvorsorge soll nach dem Willen von Betroffenen Leistung der gesetzlichen Krankenkassen werden.

Dies haben über 200 brustkrebskranke Frauen in einer Petition an Bundesgesundheitsministerin Ulla Schmidt gefordert. Derzeit werde die MRT von Kassen nur dann gezahlt, wenn bei Frauen, die schon Brustkrebs haben, in der Mammografie oder im Tastbefund ein erneuter Verdacht auf Brustkrebs bestehe oder verdickte Lymphknoten auf einen erneuten Tumor hinwiesen.

Die Vorsitzende der Organisation Forschung gegen Brustkrebs "mamazone", Doris Schmitt, kritisierte, dass Kassen für das moderne Verfahren in der Nachsorge nicht zahlten. Dies unterstreiche den veralteten Stand der Brustkrebs-Nachsorge in Deutschland.

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