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Pflegekongress: Wundheilung und Dekubitus im Fokus

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KARLSRUHE (eb). Welche Wunde heilt in welcher Altersgruppe wie schnell ab? Und wie viel kostet die Behandlung? Antworten dazu gibt das "Wundkompetenznetz Mittlerer Oberrhein" - eine Initiative, die vor zwei Jahren vom Städtischen Klinikum Karlsruhe und der AOK mittlerer Oberrhein angestoßen wurde und seitdem wissenschaftlich betreut wird. Das Projekt und erste Ergebnisse werden beim 4. Rhein-Neckar-Pflegekongress am 30. September in Karlsruhe vorgestellt. Veranstalter ist das Pflegemagazin "Heilberufe".

Ziel des Wundkompetenznetzes ist es, die Wundheilung zu optimieren. In dem Kompetenznetz werden etwa 700 Patienten mit chronischen Wunden nach einheitlichem Wundstandard versorgt, der am Karlsruher Klinikum erarbeitet wurde. Mit Erfolg: Die Wundschlussrate liegt bei 95 Prozent, die Rezidivrate bei nur 5 Prozent. Im Vergleich zur Regelversorgung in der Region ergeben sich Einsparungen von 70 Prozent.

Auf dem Kongress wird zudem der vom Klinikum Ludwigshafen evaluierte Expertenstandard zur Dekubitus-Prophylaxe vorgestellt.

Infos und Anmeldung im Web: www.heilberufe-kongresse.de

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