Direkt zum Inhaltsbereich

BUCHTIPP DES TAGES

Pneumologische Kasuistiken

Veröffentlicht:

Ein 24-jähriger Ex-Fußball-Profi - Torwart, Karriere vor zwei Jahren wegen chronischer Kniebeschwerden beendet - klagt seit einem Jahr über rezidivierende Hustenschübe. Mehrere Antibiotika brachten nur vorübergehende Besserung.

In den vergangenen Wochen bemerkte der sportliche Mann eine zunehmende Belastungsdyspnoe; schnelles Treppensteigen und Laufen waren nicht mehr möglich. Diagnostiziert wird schließlich ein gutartiges, kugeliges und etwa einen Zentimeter großes Leiomyom im linken Hauptbronchus, das problemlos entfernt werden kann.

Dies ist eines von zehn Beispielen aus dem neuen Kasuistikbuch der Autoren von FORUM LUNGE (fortbildungsorientiertes Expertengremium). "Pneumologische Kasuistiken - Hätten Sie es gewusst?" lautet der Titel des kleinen Werkes, in dem niedergelassene und an Kliniken tätige Lungenfachärzte kniffelige Fallbeispiele aus der pneumologischen Praxis zur Diskussion stellen.

Das Buch erhebt bewusst den Anspruch, anders zu sein als die bekannten wissenschaftlichen Falldarstellungen. Auf die persönliche Note der Autoren wurde in dem Band besonderer Wert gelegt. Damit, so die Herausgeber, werde illustriert, dass praktische Medizin gelegentlich weder in Leitlinien noch in der "Mainstream"-Erfahrung abgebildet ist und immer wieder mit Überraschungen aufwartet. (ugr)

Martin J. Kohlhäufl, Johann C. Virchow (Hrsg.): Pneumologische Kasuistiken - Hätten Sie es gewusst? Dustri-Verlag Dr. Feistle, München 2008. 102 Seiten, 39 Abbildungen, ISBN 978-3-87185-385-2, 20 Euro.

Ihr Newsletter zum Thema
Mehr zum Thema

Änderungen aus dem GOLD-Update

Neues Vorgehen bei COPD: Proaktiv statt reaktiv!

Das könnte Sie auch interessieren
50 Jahre Jung-Preis

© Jung-Stiftung für Wissenschaft und Forschung

50 Jahre Jung-Preis

Freiheit als Voraussetzung für medizinischen Fortschritt

Anzeige | Jung-Stiftung für Wissenschaft und Forschung
Kommentare
Sonderberichte zum Thema
Abb. 1: Signalkaskade der kardiovaskulären Inflammation

© Springer Medizin Verlag, modifiziert nach [9]

Sekundärprophylaxe nach Herzinfarkt

Therapie der kardiovaskulären Inflammation senkt das Risiko für kardiovaskuläre Ereignisse

Sonderbericht | Mit freundlicher Unterstützung von: APONTIS PHARMA Deutschland GmbH & Co. KG

T2D-Therapie jetzt auch mit Semaglutid 2 mg

Sonderbericht | Mit freundlicher Unterstützung von: Novo Nordisk Pharma Gmbh, Mainz
Abb. 1: Empagliflozin reduzierte auch bei niedriger Ausgangs-eGFR die Progression der chronischen Nierenkrankheit (Test für Heterogenität/Trend: a) 12=0,06, p=0.81; b) 12=6,31, p=0,012)

© Springer Medizin Verlag, modifiziert nach [6]

Chronische Nierenkrankheit

SGLT2-Inhibition: Nephroprotektiv auch bei stark erniedrigter eGFR

Sonderbericht | Mit freundlicher Unterstützung von: Boehringer Ingelheim Pharma GmbH & Ko KG, Ingelheim am Rhein
Vorteile des Logins

Über unser kostenloses Login erhalten Ärzte und Ärztinnen sowie andere Mitarbeiter der Gesundheitsbranche Zugriff auf mehr Hintergründe, Interviews und Praxis-Tipps.

Haben Sie schon unsere Newsletter abonniert?

Von Diabetologie bis E-Health: Unsere praxisrelevanten Themen-Newsletter.

Jetzt neu jeden Montag: Der Newsletter „Allgemeinmedizin“ mit praxisnahen Berichten, Tipps und relevanten Neuigkeiten aus dem Spektrum der internistischen und hausärztlichen Medizin.

Top-Thema: Erhalten Sie besonders wichtige und praxisrelevante Beiträge und News direkt zugestellt!

Newsletter bestellen »

Top-Meldungen

Achtung vor RLS-Mimics

Restless-Legs-Syndrom: Mit 5 Kriterien zur Diagnose

Lesetipps
Einzelne Bilder von Lebensmitteln die reich an Histamin sind.

© PhotoSG / stock.adobe.com

Mythos mit Nebenwirkungen

Verdacht auf Histaminintoleranz: Wie Sie jetzt vorgehen

Eine auswahl frischer, unverarbeiteter Lebensmittel mit antioxidativen Wirkungen.

© bit24 - stock.adobe.com

Medizin aus dem Kochtopf

Wie Ernährung die altersbedingte Makuladegeneration beeinflusst

Cristiano Ronaldo schießt auf das Tor von Manuel Neuer.

© picture alliance / ASSOCIATED PRESS | Matthias Hangst

Fußball-Weltmeisterschaft

WM-Kolumne: Spitzensport schützt – und hinterlässt Spuren