Projekt zur Früherkennung bei Darmkrebs

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NEU-ISENBURG (iss/ple). Niedergelassene Haus- und Fachärzte, das Alfried Krupp Krankenhaus und die Barmer haben in Essen eine Kooperation für die Versorgung bei Darmkrebs und die stärkere Inanspruchnahme der Früherkennung vertraglich festgezurrt.

Das Projekt ist Teil der bundesweiten Initiative "Qualitätsnetz Darmkrebs" der Barmer. Die Initiatoren setzen auf die gezielte Beratung der Versicherten, um die Teilnahme an der Vorsorgekoloskopie zu erhöhen. "Hierbei nimmt der Hausarzt eine zentrale Rolle ein", sagte die stellvertretende Vorsitzende der Barmer Birgit Fischer.

Der Nutzen der Vorsorge-Koloskopie wurde vor kurzem auch in einer Praxisstudie belegt erneut belegt (wir berichteten). Denn Patienten, bei denen dabei ein Tumor gefunden wird, haben eine wesentlich bessere Prognose, als Patienten, die erst bei begründetem Verdacht zur Darmspiegelung kommen. Werden Tumoren dennoch erst in späteren Stadien entdeckt, steht nach der Op in diesen Stadien nach wie vor die adjuvante Behandlung im Mittelpunkt der Therapiestrategien.

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