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Protein schützt vor Hepatitis und Leberkrebs

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KÖLN (ddp.vwd). Ein bestimmter Signalweg in Zellen hemmt die Entstehung von Leberkrebs. Das haben Forscher der Universität Köln zusammen mit Kollegen aus Italien herausgefunden. Wird der Signalweg in der Leber von Mäusen blockiert, so erkranken sie an chronischer Hepatitis und Lebertumoren, teilt die Uni mit. Ein Netzwerk von Zellsignalen jedoch schützt die Leberzellen vor Schädigung.

Das Protein NF-?B ist dabei wichtig, fanden die Forscher heraus. Wurde es ausgeschaltet, starben die Zellen ab. Der Tod von Leberzellen führt zu einer Teilung anderer Leberzellen. Da dies zellulären Stress verstärkt, steige die Wahrscheinlichkeit für Mutationen im Erbgut deutlich, so die Wissenschaftler. Langfristig könne so Krebs entstehen. Die Entdeckung des Signalwegs könnte neue Wege in der Behandlung von Krebs und Hepatitis eröffnen.

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