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Rascher Erfolg nicht zu erwarten

Peter LeinerVon Peter Leiner Veröffentlicht:

Onkologen geben die Hoffnung auf einen therapeutischen Impfstoff gegen Krebs nicht auf - auch wenn sie bereits seit mehr als drei Dekaden versuchen, solche Vakzinen zu entwickeln. Doch aufgrund der Erfolge der immunologischen und molekularbiologischen Grundlagenforschung finden sie immer wieder neue Ansätze, mit denen sich das Immunsystem gegen malignen Zellen scharf machen lässt, ohne körpereigenes Gewebe zu zerstören. Jüngster Erfolg: bei Patienten mit Non-Hodgkin-Lymphom gezielt gegen die Krebszellen vorgehen zu können.

Die bisherigen Erkenntnisse machen jedoch zwei Dinge deutlich. Zum einen müssen solche therapeutischen Impfstoffe patientenspezifisch sein, um klinisch wirksam die Tumoren zerstören zu können. Und: Die Eigenschaften der Tumoren sind zu vielfältig, als dass schon in nächster Zeit gegen die wichtigsten Tumoren therapeutische Vakzinen verfügbar sein könnten - auch wenn bereits Vakzinen gegen weit mehr als zehn Tumorarten getestet werden.

Lesen Sie dazu auch: Individuelle Tumorvakzine für NHL-Patienten

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