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Rauchen: Risiko für fehlgebildete Kinder erhöht

MAINZ (eis). Rauchen in der Schwangerschaft erhöht das Risiko für Fehlbildungen beim Kind.

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Den Zusammenhang haben US-Forscher in einer umfassenden Analyse bestätigt, die Dr. Helmut Kleinwechter aus Kiel beim Diabetes Update in Mainz vorgestellt hat. In der Metaanalyse wurden 172 Studien aus den Jahren 1959 bis 2010 ausgewertet (Hum Reprod Update 2011; 17: 589).

Analysiert wurden dabei Daten von etwa 174.000 Kindern mit Fehlbildungen und 11,7 Millionen gesunden Kindern.

Ergebnis: Das Risiko für ein Kind mit Finger- oder Zehenanomalien oder auch mit Kryptorchismus, Herzfehlern oder Anomalien des muskuloskelettalen Systems war bei Raucherinnen im Vergleich zu Nichtraucherinnen um 10 bis 20 Prozent erhöht.

Ein 25 bis 50 Prozent erhöhtes Risiko ergab sich bei Raucherinnen für ein Kind mit Fehlbildungen an Extremitäten oder mit oralen Spaltbildungen.

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