Rauchen ist Hauptrisiko für Kindstod

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MÜNCHEN (dpa/eis). Rauchen in und nach der Schwangerschaft ist einer aktuellen Untersuchung zufolge das Hauptrisiko für den Plötzlichen Kindstod (SIDS). Das berichten Forscher der Universität Bristol in Großbritannien ("Early Human Development" 83, 2007, 721). Mit einem Rauchverzicht der Eltern ließen sich 60 Prozent der SIDS-Todesfälle vermeiden, so die Forscher. Nach ihren Angaben sterben allein in Großbritannien jährlich 300 Kinder im Alter von bis zu vier Monaten an SIDS. Viele Eltern wüssten über die Gefahren durch Tabakqualm Bescheid. Trotzdem griffen viele Väter und Mütter weiter zur Zigarette. So raucht in Großbritannien aktuell noch etwa jede fünfte Frau in der Schwangerschaft.

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