Suchtkrankheiten

Rauchverbot in Restaurants notfalls per Gesetz

Veröffentlicht: 13.03.2006, 08:00 Uhr

KÖLN (ddp.vwd). Zur Durchsetzung eines Rauchverbots in Gaststätten erwägt die Union notfalls gesetzliche Schritte. Wenn die Selbstverpflichtung des Hotel- und Gaststättengewerbes nicht eingehalten werde, müsse man ein umfassendes Rauchverbot per Gesetz angehen, sagte die Drogenbeauftragte der Unions-Fraktion, Maria Eichhorn (CSU), dem Kölner "Sonntag-Express".

Die erste Stufe muß in diesem Monat erfüllt sein. Danach müssen 30 Prozent der Speisebetriebe 30 Prozent der Plätze für Nichtraucher reserviert haben. Der Deutsche Hotel- und Gaststättenverband (Dehoga) hatte zugesagt, daß bis 2008 in drei Stufen neun von zehn Speisebetrieben mindestens die Hälfte ihrer Plätze als Nichtrauchertische zur Verfügung stellen.

Eichhorn geht davon aus, daß die Quote im ersten Schritt erfüllt wird. Schwieriger wird es aber schon mit der zweiten Stufe. Danach müssen bis März 2007 60 Prozent der Betriebe 40 Prozent der Fläche rauchfrei anbieten.

Mehr zum Thema
Kommentare

Sie müssen angemeldet sein, um einen Kommentar verfassen zu können.
Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

NEU als Themen abonnierbar: Frauengesundheit und Kindergesundheit

Newsletter bestellen »

Vorteile des Logins

Über unser kostenloses Login erhalten Ärzte, Medizinstudenten, MFA und weitere Personengruppen viele Vorteile.

Die Anmeldung ist mit wenigen Klicks erledigt.

Jetzt anmelden / registrieren »

Top-Meldungen
TI-Störung – gematik bittet Ärzte um Mithilfe

Telematikinfrastruktur

TI-Störung – gematik bittet Ärzte um Mithilfe

Diabetiker sind gefährdeter für schweren COVID-19-Verlauf

Erhöhtes Risiko

Diabetiker sind gefährdeter für schweren COVID-19-Verlauf

Diese Website verwendet Cookies. Weitere Informationen zu Cookies und und insbesondere dazu, wie Sie deren Verwendung widersprechen können, finden Sie in unseren Datenschutzhinweisen.  Verstanden