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Rekordzahl bei FSME-Infizierten in Deutschland

STUTTGART (dpa). Die Zahl der Erkrankungen durch Zeckenstiche ist im vergangenen Jahr trotz des enorm trockenen Sommers auf Rekordhöhe gestiegen.

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Nach Angaben des baden-württembergischen Gesundheitsamtes wurden 2003 bundesweit mehr als 270 Patienten mit Frühsommer-Meningo-Enzephalitis (FSME) registriert, die meisten davon in Baden-Württemberg und Bayern. Die Behörde erklärte die steigende Zahl trotz zunehmender Impfungen auch mit einem verbesserten Meldewesen. Es seien jedoch auch immer mehr Holzböcke Träger des FSME-Virus.

"In den 80er Jahren lag die Befallsrate bei einem Promille, aktuell liegt sie bei mindestens dem Zehnfachen", sagte Professor Peter Kimmig vom Landesgesundheitsamt. In Deutschland gibt es FSME-Risikogebiete außer in Baden-Württemberg und Bayern auch in Hessen, Thüringen und Rheinland-Pfalz (wir berichteten).

Nach Ansicht Kimmigs hat auch die Gefahr anderer von Zecken übertragenen Infektionskrankheiten wie der Borreliose in den vergangenen zehn Jahren europaweit zugenommen.

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