Salmonellen im Stockbrot

Veröffentlicht:
Stockbrot - dünn um einen Stock gewickelter Brotteig - über dem Feuer zu grillen, ist auf Kinderfesten ausgesprochen beliebt.

Stockbrot - dünn um einen Stock gewickelter Brotteig - über dem Feuer zu grillen, ist auf Kinderfesten ausgesprochen beliebt.

© Foto: imago

CHEMNITZ (run). Kinder lieben Lagerfeuer und Stockbrot-Grillen. Dabei besteht allerdings - je nach Zubereitung des Teiges - die Gefahr einer Salmonelleninfektion, da das Brot selten ganz durcherhitzt ist.

Aufgefallen ist dieser Zusammenhang dem Chemnitzer Gesundheitsamt, als im vergangenen Sommer gehäuft akute Gastroenteritiden nach einem Schulfest an einer Chemnitzer Grundschule aufgetreten waren. 26 von 63 Erkrankten mussten sogar stationär behandelt werden (Epi Bull 5, 2008, 38). Die angeordnete Stuhluntersuchung bei Patienten und Kontaktpersonen ergab bei 49 von 84 Proben den Nachweis von Salmonella Enteritidis.

Bei der anschließenden Kontrolle von Speiseresten des Schulfestes wurde in den Überresten des Stockbrot-Teiges ebenfalls der Keim gefunden. Die Ursache: Der Teig war von einer Firma außer mit Mehl, Hefe, Salz, Zucker und Wasser auch mit 45 Roheiern hergestellt und trotz sommerlicher Temperaturen auf dem Fest ohne Kühlung aufbewahrt worden. Es hatte zuvor auch keine ausreichende Hygiene-Belehrung stattgefunden.

Mehr zum Thema

Atemwegserreger

RSV-Welle hat begonnen

Ein kleiner Stups

Mit Nudging-Interventionen die Grippe-Impfrate steigern

Das könnte Sie auch interessieren
Alarmierender Anstieg: Hautpilz aus dem Barbershop

© David Pereiras | iStock (Symboldbild mit Fotomodell)

Dermatomykosen

Alarmierender Anstieg: Hautpilz aus dem Barbershop

Anzeige | Bayer Vital GmbH
Effektive Therapie von Nagelpilz: Canesten® EXTRA Nagelset

© Irina Tiumentseva | iStock

Onychomykosen

Effektive Therapie von Nagelpilz: Canesten® EXTRA Nagelset

Anzeige | Bayer Vital GmbH
Für Menschen ab 60 Jahren sind die Impfungen gegen Influenza, Corona, Pneumokokken und Herpes zoster (beide nicht im Bild) Standard-Impfungen. Für Menschen ab 75 Jahren kommt die RSV-Impfung hinzu.

© angellodeco / stock.adobe.com

Respiratorisches Synzytial Virus

STIKO: Alle Menschen ab 75 gegen RSV impfen!

Blickdiagnose: klinisches Bild mit typischen Effloreszenzen bei Herpes zoster.

© Mumemories / Getty Images / iStock

Zoster-Impfung

Schutz vor Herpes zoster und Rezidiven

Kommentare
Sonderberichte zum Thema
Abb. 1: Daten zur lipidologischen Versorgung von Patientinnen und Patienten mit hohem kardiovaskulärem Risiko aus der VESALIUS-REAL-Studie

© Springer Medizin Verlag, modifiziert nach [7]

Kardiovaskuläre Prävention

Frühe Risikoidentifikation und konsequentes Lipidmanagement

Sonderbericht | Mit freundlicher Unterstützung von: Amgen GmbH, München
Abb. 1: FIB-4 1,3: numerische 26%ige Risikoreduktion der 3-Punkt-MACE durch Semaglutid 2,4mg

© Springer Medizin Verlag GmbH, modifiziert nach [17]

Kardiovaskuläre, renale und hepatische Komorbiditäten

Therapie der Adipositas – mehr als Gewichtsabnahme

Sonderbericht | Mit freundlicher Unterstützung von: Novo Nordisk Pharma GmbH, Mainz

Chronisch kranke Kinder

Mangelernährung frühzeitig erkennen und konsequent angehen

Sonderbericht | Mit freundlicher Unterstützung von: Danone Deutschland GmbH, Frankfurt/Main
Vorteile des Logins

Über unser kostenloses Login erhalten Ärzte und Ärztinnen sowie andere Mitarbeiter der Gesundheitsbranche Zugriff auf mehr Hintergründe, Interviews und Praxis-Tipps.

Haben Sie schon unsere Newsletter abonniert?

Von Diabetologie bis E-Health: Unsere praxisrelevanten Themen-Newsletter.

Jetzt neu jeden Montag: Der Newsletter „Allgemeinmedizin“ mit praxisnahen Berichten, Tipps und relevanten Neuigkeiten aus dem Spektrum der internistischen und hausärztlichen Medizin.

Top-Thema: Erhalten Sie besonders wichtige und praxisrelevante Beiträge und News direkt zugestellt!

Newsletter bestellen »

Top-Meldungen

Atemwegserreger

RSV-Welle hat begonnen

Tipps fürs Patientengespräch

Wie Sie schwierigen Patienten den Wind aus den Segeln nehmen

Lesetipps
Ein Hausarzt lädt in seiner Praxis Dokumente in eine elektronische Patientenakte „ePA“.

© Daniel Karmann/dpa

Neue Funktion

E-Patientenakte: Volltextsuche für Ärzte geplant

So bitte nicht! Leichter kann man es Hackern kaum machen.

© Oleksandr Latkun/imageBROKER/picture alliance

Update

Datenschutz

Tipps: Darauf sollten Praxisteams bei Passwörtern achten