Schmerztherapie aus der Steckdose

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Über Elektroden auf der Kopfhaut werden die Gehirnzellen bei der transkraniellen Gleichstromtherapie (tDCS) stimuliert.

Über Elektroden auf der Kopfhaut werden die Gehirnzellen bei der transkraniellen Gleichstromtherapie (tDCS) stimuliert.

© Foto: Prof. Walter Paulus

GÖTTINGEN (eis). Mit schwachem Gleichstrom, der auf Gehirnzellen einwirkt, lassen sich chronische Schmerzen und Migränebeschwerden lindern. Das haben Forscher um Professor Walter Paulus von der Universität Göttingen herausgefunden.

Der Strom verändert durch den Schädelknochen hindurch die Erregbarkeit der Hirnzellen. Mit Unterstützung des Bundesforschungsministeriums sind jetzt klinische Studien zur optimalen Dosis und zu möglichen Nebenwirkungen geplant.

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