Gelbfieber im Kongo

Schon über 1000 Verdachtsfälle

Eine aus Angola eingeschleppte Gelbfieberepidemie breitet sich schnell im nördlichen Nachbarland Kongo aus.

Veröffentlicht:
Über 1000 Verdachts- und 71 Todesfälle: Gelbfieber ist im Kongo ausgebrochen.

Über 1000 Verdachts- und 71 Todesfälle: Gelbfieber ist im Kongo ausgebrochen.

© jarun011 / Fotolia

KINSHASA. Seit Ende März gebe es dort über 1000 Verdachtsfälle und 71 Todesfälle, teilte die Weltgesundheitsorganisation am Donnerstag mit. Experten gehen davon aus, dass nur ein Teil der Infektionen in der offiziellen Statistik erfasst wird.

In Angola, wo Gelbfieber im Dezember 2015 ausgebrochen war, gibt es bislang mehr 3000 Fälle, 345 Menschen erlagen dem Virus. Inzwischen hat die WHO dort rund 8 Millionen der über 24 Millionen Einwohner gegen Gelbfieber geimpft, um eine weitere Ausbreitung zu verhindern.

Gelbfieber verursacht meist Fieber, Muskelschmerzen, Übelkeit und Erbrechen, kann aber bis zu Nierenversagen und dem Tod führen. Viele Affen in Zentralafrika und Südamerika tragen das Virus in sich. Übertragen wird es von Aedes-Stechmücken, die auch Zika verbreiten. (dpa)

Mehr zum Thema

Vorbereitung auf den Herbst

NRW fährt bei Corona-Impfungen weiter zweigleisig

Neue Studie der Techniker

Erst Corona, dann Long-COVID, anschließend lange AU

Das könnte Sie auch interessieren
Die Chancen der Vitamin-C-Hochdosis-Therapie nutzen

© Pascoe Naturmedizin

Vitamin-C-Therapie

Die Chancen der Vitamin-C-Hochdosis-Therapie nutzen

Anzeige | Pascoe Naturmedizin
Dr. Claudia Vollbracht

© [M] Privat; Christoph Burgstedt / Getty Images / iStock

„ÄrzteTag extra“-Podcast

Appell zur adjuvanten Vitamin-C-Therapie bei Krebs

Sonderbericht | Mit freundlicher Unterstützung von: Pascoe Naturmedizin
Mit Vitamin C gegen schwere Langzeitfolgen

© designer491 / Getty Images / iStockphoto

Long-COVID

Mit Vitamin C gegen schwere Langzeitfolgen

Anzeige | Pascoe Naturmedizin
Kommentare
Sie müssen angemeldet sein, um einen Kommentar verfassen zu können.
Vorteile des Logins

Über unser kostenloses Login erhalten Ärzte und Ärztinnen sowie andere Mitarbeiter der Gesundheitsbranche Zugriff auf mehr Hintergründe, Interviews und Praxis-Tipps.

Jetzt anmelden »Kostenlos registrieren »

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

» kostenlos und direkt in Ihr Postfach

Am Morgen: Ihr individueller Themenmix

Zum Feierabend: das tagesaktuelle Telegramm

Newsletter bestellen »

Top-Meldungen
Nach ersten Kassen-Daten zu den Langzeitfolgen einer Corona-Erkrankung waren COVID-19-Patienten, die im Krankenhaus beatmet werden mussten, anschließend durchschnittlich 190 Tage lang krankgeschrieben.

© © nmann77 / Fotolia

Neue Studie der Techniker

Erst Corona, dann Long-COVID, anschließend lange AU