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Schützt viel Vitamin D auch die Koronarien?

NEU-ISENBURG (ikr). Nicht nur, was den Schutz vor Stürzen und Knochenfrakturen betrifft, gilt: Viel Vitamin D hilft viel! Dasselbe gilt nach aktuellen Studiendaten offenbar auch für die Prävention von Myokardinfarkten.

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In der Health Professionals Follow-up Study war das Risiko für einen Myokardinfarkt bei Männern mit Vitamin-D-Mangel (Plasma-25-OH-Vitamin D von höchstens 15 ng / mL) um den Faktor 2,4 höher als bei Gleichaltrigen mit ausreichender Vitamin-D-Versorgung (Plasma-25(OH) D von mindestens 30 ng  / mL).

Selbst unter Berücksichtigung von KHK-Risikofaktoren wie positive Familienanamnese, Hypertonie, ungünstiges Lipidprofil und Übergewicht war das Myokardinfarkt-Risiko bei niedrigen Vitamin-D-Werten immer noch verdoppelt (Arch Intern Med 168, 2008, 1174). Erhoben wurden diese Studiendaten bei 18 225 Männern im Alter zwischen 40 und 75 Jahren, deren Blut untersucht worden war.

Zu Studienbeginn hatte noch keiner der Männer eine KHK. Innerhalb der nächsten zehn Jahre hatten 454 Studienteilnehmer einen nichttödlichen Herzinfarkt oder ein tödliches KHK-Ereignis erlitten.

In einer anderen Studie mit mehr als 3000 Männern und Frauen waren bei denen mit niedrigen Vitamin-D-Werten (median 7,7 und 13,3 ng / mL) innerhalb von 7,7 Jahren die kardiovaskuläre sowie auch die Gesamtsterberate verdoppelt (Arch Inter Med 168, 2008, 1340). Als Vergleich dienten Teilnehmer mit guter Vitamin-D-Versorgung (median 28,4  ng / mL).

Lesen Sie dazu auch den Kommentar: Zwei Fliegen mit einer Klappe schlagen

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