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Kommentar

Sicheres Gefühl mit Blick auf den Sender

Von Thomas Müller Veröffentlicht:

Etablieren sich neue Techniken, führen diese meist auch zu neuen Ängsten. Das war schon so, als die ersten Eisenbahnen mit 30 Stundenkilometer über die Gleise krochen und viele Zeitgenossen glaubten, dass eine derart hohe Geschwindigkeit nicht gut sein kann für die Gesundheit. Darüber können wir heute schmunzeln, und vielleicht lächeln wir in ein paar Jahrzehnten genauso so über die Hypothese, dass Radiowellen Krebs verursachen.

Auch wenn es bislang keinen bekannten Mechanismus gibt, über den Radiowellen aus Handys oder Sendemasten die DNA schädigen und somit Krebs auslösen können, so ist es dennoch richtig, solche Hypothesen zu prüfen, vor allem, wenn es immer wieder Wissenschaftler gibt, die behaupten, Hinweise auf eine schädliche Wirkung gefunden zu haben. Große Studien wie die der Mainzer Uni zu Sendeanlagen und Leukämie können Befürchtungen den Wind aus den Segeln nehmen, wenn sie, wie in diesem Fall, tatsächlich keinen Zusammenhang mit einer gefährlichen Erkrankung finden.

Zwar werden solche Ergebnisse diejenigen nicht beeindrucken, die felsenfest an krank machenden Elektrosmog glauben, alle anderen dürfen sich jedoch etwas sicherer fühlen, wenn sie zum nahe gelegenen Sendeturm blicken.

Lesen Sie dazu auch: Entwarnung: Keine Leukämie durch TV-Sender

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