Sirolimus-Stent hält sogar kleine Gefäße offen

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MANNHEIM (Rö). Mit einem Sirolimus-beschichteten Stent ist sogar bei Patienten mit kleinen Koronargefäßen die Restenose-Rate niedrig. Dies belegen Daten aus dem Deutschen Cypher-Register, die die Arbeitsgruppe um Dr. Benny Levenson, niedergelassener Kardiologe in Berlin, bei der Kardiologen-Tagung in Mannheim vorgestellt hat.

In dem Register wurden bei über 1900 Patienten Stents in Gefäße mit einem Durchmesser von unter drei Millimetern implantiert. Bei kleinen Gefäßen ist die Restenoserate mit herkömmlichen Stents mit 50 Prozent hoch. In der Studie mußte nur bei elf Prozent der Behandelten erneut eine Ballondilatation gemacht werden. Tod, Myokardinfarkt oder Schlaganfall zusammengenommen wurden bei zwei Prozent registriert. Die Langzeitsterberate lag bei 0,8 Prozent.

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