Sportmediziner distanzieren sich von Doping

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FRANKFURT/MAIN (Smi). Die Deutsche Gesellschaft für Sportmedizin und Prävention (DGSP) zeigt sich "betroffen über das ärztliche Fehlverhalten in der Betreuung im Radsport", verwahrt sich aber gegen pauschale Verurteilungen aller im Leistungssport engagierten Ärzte.

Mit einer auf ihrer Homepage veröffentlichten Erklärung reagiert die DGSP auf die Verwicklung mehrerer Freiburger Ärzte in Dopingaffären. "Ärzte, die an Doping beteiligt waren oder sind, machen sich nach dem Arzneimittelgesetz strafbar und werden nach der Berufsordnung für Ärzte zur Verantwortung gezogen", heißt es.

"Eine Mitgliedschaft in der DGSP ist unvereinbar mit nachgewiesener Dopingaktivität." Künftig verlangt die Gesellschaft von allen Ärzten, die Sportler betreuen, eine schriftliche und rechtsverbindliche Erklärung, wonach sie sich von Dopingaktivitäten distanzieren.

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