Gentechnik

Stammzellen als Insulinquelle

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GALVESTON (ple). Nabelschnurblut enthält offenbar Stammzellen, die sich in der Kulturschale in Insulin-produzierende Zellen verwandeln lassen. Die Umwandlung der Zellen ist jetzt erstmals US-Wissenschaftlern um Dr. Larry Denner vom Stark- Diabetes-Zentrum in Galveston in Texas gelungen (Cell Prolif 40, 2007, 367). Die Stammzellen aus dem Nabelschnurblut hatten die Wissenschaftler von Neugeborenen isoliert, die durch einen Kaiserschnitt zur Welt kamen.

Wie die Forscher berichten, haben sie die Entwicklung der Stammzellen zu Insulin-produzierenden Zellen dadurch erreicht, dass sie in die Nährlösung für die Stammzellen Zytokine und Thrombopoietin gaben. Die Zellen entwickelten sich durch die Nährstoffe zu Pankreas-ähnlichen Zellen. Dass die Zellen C-Peptid bildeten - es entsteht mit Insulin nach Spaltung des Proinsulins -, sei Beleg dafür, so die Forscher, dass das Insulin neu gebildet wurde und nicht aus der Nährlösung stammte.

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