Vorwurf in Tschechien

Stammzellen gegen Spende

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PRAG. Schwerkranke Patienten sollen einem Medienbericht zufolge in Tschechien zu Spenden von jeweils mehr als 5000 Euro gedrängt worden sein, um eine experimentelle ALS-Therapie zu erhalten. Die Medizinerin Eva Sykova trat in Folge der Affäre als stellvertretende Vorsitzende des tschechischen Wissenschaftsrats zurück, wie das öffentlich-rechtliche Fernsehen CT berichtete.

"Wir haben keine Familie getroffen, die nicht den gleichen Verlauf beschrieben hat: Gebt eine Spende, wenn Ihr Stammzellen wollt", sagte eine CT-Reporterin. Das Forscherteam um Sykova bestritt indes einen kausalen Zusammenhang und sprach von einem Kommunikationsproblem. "Diese Patienten wollten unter keinen Umständen warten und baten um die Anwendung von Stammzellen um jeden Preis", hieß es in einer Stellungnahme. (dpa)

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