Niereninsuffizienz

Statintherapie ohne relevanten Nutzen bei Dialysepatienten

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Auf Dialyse angewiesene Patienten mit terminaler Niereninsuffizienz sterben sehr häufig an den Folgen kardiovaskulärer Erkrankungen. Dennoch gelang es in einer neuen Studie nicht, durch eine starke Senkung des LDL-Cholesterin die Prognose dieser Patienten zu verbessern.

In der Studie sind 2776 dialysepflichtige Patienten knapp vier Jahre lang mit Rosuvastatin (10 mg/Tag) oder Placebo behandelt worden. Erwartungsgemäß wurde das LDL-Cholesterin in der Verumgruppe signifikant um 43 Prozent gesenkt, doch hatte dies keine Auswirkungen auf die Rate der kardiovaskulären Ereignisse. Auch die Gesamtsterberate blieb unbeeinflusst.

Das bestätigt frühere Ergebnisse der 4D-Studie, in der deutsche Untersucher ebenfalls keinen Nutzen eines Statins (Atorvastatin) bei Diabetikern mit Dialyse-Behandlung nachweisen konnten. Experten führen die Wirkungslosigkeit der Statine, die sich bei anderen kardiovaskulären Risikogruppen als sehr wirksam erwiesen haben, auf Besonderheiten der Gefäßschädigung - etwa die starke Kalzifizierung - bei längerfristiger Hämodialyse zurück. (ob)

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