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HSP

Stipendium für Kölner Neurologin

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KÖLN. Zum zweiten Mal hat die Tom Wahlig Stiftung das europaweit mit 100.000 Euro höchstdotierte HSP-Forschungs-Stipendium den "Advanced Scholarship" vergeben: an Professor Elena I. Rugarli.

Die aus Italien stammende Wissenschaftlerin ist Professorin am Biozentrum in Köln. Sie geht davon aus, dass der Fettstoffwechsel in der Zelle Einfluss hat auf die Degeneration der Nervenzellen.

Sollte sich das im Laufe der Studien als richtig erweisen, gibt es jetzt schon einen Therapieansatz für die Hereditäre Spastische Paralyse HSP, heißt es in einer Mitteilung.

Diese sehr seltene Erkrankung sorgt für eine Degeneration der langen Bahnen im Rückenmark. Im Verlauf der Erkrankung sind die meisten Betroffenen früher oder später auf den Rollstuhl angewiesen.

Die Stiftung hat sich zum Ziel gesetzt, HSP den Kampf anzusagen, und einen erfolgreichen Therapie- und Heilungsansatz zu finden. Ein wichtiges Mittel dabei ist die Unterstützung der Forschung. (eb)

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