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Stressecho und Spiroergometrie decken PAH auf

MANNHEIM (eim). Für Patienten, die an pulmonaler arterieller Hypertonie (PAH) leiden, ist eine frühzeitige Diagnose lebenswichtig. Neue Untersuchungen sprechen für den hohen Stellenwert von Belastungsuntersuchungen wie Stressechokardiografie und Spiroergometrie.

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Bei bis zu 80 Prozent der PAH-Patienten erfolgt die Diagnose erst im Krankheitsverlauf im NYHA-Stadium III oder IV. "Die Diagnostik ist nicht einfach, weil die Erkrankung selten und die Symptome in der Anfangsphase diskret und unspezifisch sind. Ärzte denken in erster Linie nicht an eine PAH, da es keinen Prototyp gibt" sagte der Leipziger Pneumologe Dr.  Jörg Winkler beim Pneumologen-Kongress in Mannheim.

Fehlinterpretationen von Symptomen und Befunden führen ebenfalls zu erheblicher Zeitverzögerung. Bei der frühen Identifizierung kann Screening effektiv sein, so Winkler. Der Verdacht einer PAH sollte mit Stressechokardiografie und Spiroergometrie geklärt werden. Sie eignen sich zur Optimierung der Sensitivität von Ruheuntersuchungen und zur Einordnung grenzwertiger Ruheuntersuchungsbefunde. Biomarker wie NT-pro-BNP führen zu keiner wesentlichen Verbesserung in der Erstdiagnostik. In der Praxis erfordert die Frühdiagnostik besondere Qualitätsanforderungen. Pneumologen fordern eine noch bessere Zusammenarbeit mit Kardiologen und anderen Fachdisziplinen und Vernetzung ambulanter und stationärer Versorgung.

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