Strumpflänge beeinflusst offenbar Thromboseschutz

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EDINBURGH (mar). Oberschenkellange Thrombose-Prophylaxe-Strümpfe schützen Patienten mit frischem Schlaganfall besser vor einer tiefen Beinvenenthrombose (DVT) als wadenlange Strümpfe. Das hat eine Studie der CLOTS* Trial Collaboration mit 3114 Schlaganfallpatienten ergeben (Annals Internal Medicine 2010, online).

Duplexsonografische Untersuchungen erfolgten sieben bis zehn Tage nach Klinikaufnahme sowie erneut nach 25 bis 30 Tagen. Primärer Endpunkt war eine symptomatische oder asymptomatische, sonografisch nachgewiesene DVT in den Kniegelenks- oder Oberschenkelvenen.

Diese entwickelte sich bei 98 Patienten (6,3 Prozent) in der Gruppe, die oberschenkellange Strümpfe trugen, und bei 138 (8,8 Prozent) derjenigen, die mit wadenlangen Strümpfen versorgt waren. Das entspricht einer Reduktion des relativen Risikos für eine DVT von 31 Prozent.

*CLOTS: Clots in Legs Or sTockings after Stroke

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