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Studie bestätigt: Pioglitazon senkt Sterberate

CLEVELAND (ikr). Patienten mit Typ-2-Diabetes haben Vorteile, wenn sie den Insulinsensitizer Pioglitazon statt einer anderen Diabetestherapie oder Placebo erhalten: Sie haben ein signifikant geringeres Risiko, zu sterben, einen Myokardinfarkt zu erleiden oder einen Schlaganfall zu bekommen. Das hat jetzt eine große Metaanalyse bestätigt.

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Von den 8554 mit Pioglitazon (in Deutschland als actos® erhältlich) behandelten Typ-2-Diabetikern erreichten 375 (4,4 Prozent) den kombinierten primären Endpunkt aus Tod, Myokardinfarkt oder Schlaganfall (JAMA 298, 2007, 1180). Das war hingegen bei 450 (5,7 Prozent) der 7836 Patienten mit Kontrollmedikation der Fall.

Der sekundäre Endpunkt schwere Herzinsuffizienz trat bei 139 (1,8 Prozent) Patienten mit Kontrollmedikation, jedoch bei 200 (2,3 Prozent) der mit Pioglitazon behandelten Patienten auf. Allerdings war die erhöhte Ereignisrate nicht mit einer erhöhten Sterberate assoziiert, wie die Forscher um A. Michael Lincoff aus Cleveland in den USA berichten.

Ausgewertet wurden für die Metaanalyse 19 Studien mit insgesamt 16 390 Typ-2-Diabetikern. Sie erhielten die Studienmedikation über vier Monate bis 3,5 Jahre.

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