Uniklinik Heidelberg

Studienteilnehmer gesucht: Akupunktur gegen Stress

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HEIDELBERG. Wissenschaftler der Uniklinik Heidelberg um die Psychologin und Mathematikerin Professor Beate Wild untersuchen in einer Studie, ob Akupunktur gegen chronischen Stress hilft. Für die Studie werden noch Teilnehmer gesucht, teilt die Uniklinik mit. Ziel sei es, eine Wirkung der Akupunktur auf die Stressbelastung anhand von verschiedenen Untersuchungen zu messen und zwischen zwei verschiedenen Akupunkturmethoden zu unterscheiden.

 Alle Studienteilnehmer erhalten zehn kostenlose Behandlungen und gewinnen außerdem Erkenntnisse über ihre persönliche Stressbelastung. Teilnehmen können körperlich und psychisch gesunde Erwachsene, die keine Angst vor Nadeln haben und die deutsche Sprache verstehen. Die Studienteilnehmer werden in drei Gruppen eingeteilt: Zwei Gruppen erhalten einmal pro Woche Mittwoch oder Donnerstagnachmittags eine kostenlose Akupunktursitzung durch einen ausgebildeten Akupunkteur, heißt es in der Mitteilung.

Während bei Gruppe 1 nach der Methode der Traditionellen Chinesischen Medizin (TCM) gezielt Punkte entlang von sogenannten Meridianen gestochen werden, basiert die Therapie von Gruppe 2 auf der sogenannten SHAM-Akupunktur, bei der die Nadeln in Körperstellen gesetzt werden, die nicht auf den klassischen Akupunktur-Meridianen liegen. Gruppe 3 ist die Kontrollgruppe; sie bleibt zunächst unbehandelt.

Nach Abschluss der Studie haben auch die Teilnehmer der Kontrollgruppe die Möglichkeit, an einer TCM-Akupunktur-Behandlung teilzunehmen. Nach den zehn Behandlungen und dann nochmals drei Monate später sind zwei Termine vorgesehen, bei denen untersucht wird, ob sich die körperlichen Parameter und das persönliche Stress-Empfinden verändert haben.(eb)

Mehr Infos zur Studie gibt es per E-Mail an: Petra.Herrmann-Bon@med.uni-heidelberg.de;

Tel.: 06221 56-8858 oder 06221 56-37619

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