Suizidversuch: Oft bei Migrantinnen

Veröffentlicht:

TÜBINGEN (dpa). Frauen ausländischer Herkunft versuchen nach Einschätzung der Deutschen Gesellschaft für Suizidprävention (DGS) überdurchschnittlich oft, sich das Leben zu nehmen.

Auffällig sei besonders der hohe Anteil türkischer Frauen, sagte der stellvertretende DGS-Vorsitzende Dr. Armin Schmidtke am Freitag in Tübingen. Männliche Migranten seien dagegen nicht überdurchschnittlich oft vertreten. Genaue Zahlen legte er aber nicht vor.

Die Suizidversuche von Migrantinnen hätten oft einen familiären Hintergrund, so Schmidtke. Von Bedeutung seien etwa Konflikte zwischen westlicher Tradition und der Kultur des Herkunftslandes.

Ihr Newsletter zum Thema
Mehr zum Thema

Hanfanbau

Bundesweit erst 83 Cannabis-Clubs am Start

Daten aus Deutschland

Post-COVID: Nach zwei Jahren meist noch persistierende Symptome

Mehr Unterstützung gefordert

Kürzere Lebenserwartung bei ADHS

Kommentare
Vorteile des Logins

Über unser kostenloses Login erhalten Ärzte und Ärztinnen sowie andere Mitarbeiter der Gesundheitsbranche Zugriff auf mehr Hintergründe, Interviews und Praxis-Tipps.

Haben Sie schon unsere Newsletter abonniert?

Von Diabetologie bis E-Health: Unsere praxisrelevanten Themen-Newsletter.

Das war der Tag: Der tägliche Nachrichtenüberblick mit den neuesten Infos aus Gesundheitspolitik, Medizin, Beruf und Praxis-/Klinikalltag.

Eil-Meldungen: Erhalten Sie die wichtigsten Nachrichten direkt zugestellt!

Newsletter bestellen »

Top-Meldungen

Daten aus Deutschland

Post-COVID: Nach zwei Jahren meist noch persistierende Symptome

Große Ernährungsanalyse

Schützt das tägliche Glas Milch vor Darmkrebs?

News per Messenger

Neu: WhatsApp-Kanal der Ärzte Zeitung

Lesetipps
Die KBV begrüßt die Entbudgetierung der Hausärzte. Mahnt aber noch Verbesserungen bei den MGV-Regelungen an.

© picture alliance / Fotostand | Fotostand / Reuhl

Kommt es zu Verteilungskämpfen?

KBV reagiert auf Kritik: Wir stehen hinter der Entbudgetierung der Hausärzte