Neuro-psychiatrische Krankheiten

Suizidversuch: Oft bei Migrantinnen

Veröffentlicht:

TÜBINGEN (dpa). Frauen ausländischer Herkunft versuchen nach Einschätzung der Deutschen Gesellschaft für Suizidprävention (DGS) überdurchschnittlich oft, sich das Leben zu nehmen.

Auffällig sei besonders der hohe Anteil türkischer Frauen, sagte der stellvertretende DGS-Vorsitzende Dr. Armin Schmidtke am Freitag in Tübingen. Männliche Migranten seien dagegen nicht überdurchschnittlich oft vertreten. Genaue Zahlen legte er aber nicht vor.

Die Suizidversuche von Migrantinnen hätten oft einen familiären Hintergrund, so Schmidtke. Von Bedeutung seien etwa Konflikte zwischen westlicher Tradition und der Kultur des Herkunftslandes.

Mehr zum Thema

Spinale Muskelatrophie

Risdiplam als neue orale SMA-Arznei in Sicht

Kommentare

Sie müssen angemeldet sein, um einen Kommentar verfassen zu können.
Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

NEU als Themen abonnierbar: Frauengesundheit und Kindergesundheit

Newsletter bestellen »

Vorteile des Logins

Über unser kostenloses Login erhalten Ärzte, Medizinstudenten, MFA und weitere Personengruppen viele Vorteile.

Die Anmeldung ist mit wenigen Klicks erledigt.

Jetzt anmelden / registrieren »

Top-Meldungen
Ein Gesetz soll Ärzte großzügiger für entgangene Leistungen durch die Corona-Pandemie entschädigen.

Ausgleichszahlungen für Ärzte

Gesundheitsausschuss spannt Corona-Schutzschirm weiter auf