Direkt zum Inhaltsbereich

Schmerzkongress

Symposium zu Cannabis bei Schmerzen

Ein Symposium beim Schmerzkongress in Mannheim informiert über die medizinische Anwendung von Cannabis.

Veröffentlicht:

ST. LEON-ROT. Seit März 2017 ist in Deutschland ja die medizinische Anwendung von Cannabis in begründeten Ausnahmefällen möglich. Bisher ist der Informationsstand zum Einsatz von Cannabis und dem therapeutischen Nutzen bei Ärzten und Apothekern eher gering. Viele Ärzte scheuen daher eine Verordnung von Cannabis bei geeigneten Indikationen. Gleichzeitig bestehen in Kanada, den USA und Israel fundierte klinische Erfahrungen mit dem Einsatz von Cannabis, vor allem in Indikationen wie chronische Schmerzen, Spastiken bei MS, der Kachexie bei onkologischen Patienten oder auch bei chronisch-entzündlichen Darmerkrankungen.

Das Symposium "Cannabinoide in der Schmerztherapie – Erfahrungen und Perspektiven aus Kanada" beim Schmerzkongress in Mannheim soll den Informationsstand verbessern. Dabei gibt es eine kurze Einführung in das Endocannabinoid-System des Menschen, Daten zu den klinischen Erfahrungen beim Einsatz von Cannabisblüten bei chronischen nicht-onkologischen und neuropathischen Schmerzen oder in der Palliativmedizin. Darüber hinaus gibt es Empfehlungen zur Dosisfindung und -titration und zum Monitoring von Patienten unter Cannabistherapie, teilt der Veranstalter Spektrum Cannabis GmbH mit. Das Unternehmen ist eine hundertprozentige Tochter der kanadischen Canopy Growth Corporation. (eb)

Donnerstag, 12. Oktober, 12:30 bis 13:30 Uhr, Congress Center Rosengarten Mannheim; Anmeldung online unter : www.schmerzkongress-symposium.de oder per E-Mail unter: anmeldung@klenkhoursch.de

Mehr zum Thema

Gesundheitsreform

Schmerzmediziner fürchten die Folgen des Sparkurses in der GKV

Bewusster Verzicht

Was bringt Fasten bei Schmerz?

Ob allergisch oder nicht

Rhinitis ist signifikant mit Migräne verbunden

Kommentare
Sonderberichte zum Thema
Abb. 2: Schneller Wirkeintritt von Naldemedin im Vergleich zu Placebo in den Studien COMPOSE-1 und COMPOSE-2

© Springer Medizin Verlag GmbH, modifiziert nach [15]

Opioidinduzierte Obstipation

Selektive Hemmung von Darm-Opioidrezeptoren mit PAMORA

Sonderbericht | Mit freundlicher Unterstützung von: Viatris-Gruppe Deutschland (Mylan Germany GmbH), Bad Homburg v. d. Höhe

Ist das AMNOG bereit für HIV-Innovationen?

Sonderbericht | Mit freundlicher Unterstützung von: Gilead Sciences GmbH, Martinsried
Arzneiforschung: Von Innovationen profitieren nicht nur Patienten, sondern immer auch die Gesellschaft als Ganzes.

© HockleyMedia24 / peopleimages.com / stock.adobe.com

Nutzenbewertung

Arznei-Innovationen: Investition mit doppeltem Nutzen

Sonderbericht | Mit freundlicher Unterstützung von: Verband der forschenden Pharma-Unternehmen (vfa)
Vorteile des Logins

Über unser kostenloses Login erhalten Ärzte und Ärztinnen sowie andere Mitarbeiter der Gesundheitsbranche Zugriff auf mehr Hintergründe, Interviews und Praxis-Tipps.

Haben Sie schon unsere Newsletter abonniert?

Von Diabetologie bis E-Health: Unsere praxisrelevanten Themen-Newsletter.

Jetzt neu jeden Montag: Der Newsletter „Allgemeinmedizin“ mit praxisnahen Berichten, Tipps und relevanten Neuigkeiten aus dem Spektrum der internistischen und hausärztlichen Medizin.

Top-Thema: Erhalten Sie besonders wichtige und praxisrelevante Beiträge und News direkt zugestellt!

Newsletter bestellen »

Top-Meldungen

Sechs Monate längeres Gesamtüberleben

Daraxonrasib beim Pankreaskarzinom: Besser als die Chemotherapie?

Immuncheckpointhemmer plus Neoantigentherapie

mRNA-Impfung bei Melanomen: Vorboten eines neuen Standards?

Gefahren durch UV-Filter und Verpackung

Wie gesundheitsschädlich sind Kosmetika?

Lesetipps
Etwa jede zehnte Fledermaus in Deutschland könne mit dem Tollwut-Virus infiziert sein. Damit ist die gefahr der Übertragung zwar gering, jedoch nicht null. In die Hand nehmen sollte man sie deshalb nicht.

© Daria / Stock.adobe.com

Importhunde und Fledermäuse

Tollwut-Risiken in Deutschland – und wie sie sich vermeiden lassen

Füße mit Lymphödem

© [M]_Dr. P. Marazzi / Science Photo Library

Ödem ist nicht gleich Ödem

Lymphödem versus Lipödem: Tipps für Diagnostik und Therapie