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TRENDY weist renoprotektive Effekte nach

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Hemmstoffe des Renin-Angiotensin-Systems (RAS) können bei Typ-2-Diabetikern die renale Endothelfunktion verbessern und womöglich eine Schädigung der Nieren verhindern.

Diesen Schluß zieht Dr. Markus Schlaich von der Universität Erlangen aus den Ergebnissen der TRENDY-Studie (Telmisartan vs. Ramipril in Renal Endothelial Dysfunction).

Es handelt sich um eine randomisierte, vom Unternehmen Boehringer Ingelheim unterstützte klinische Studie mit 96 hypertensiven Typ-2-Diabetikern, die für neun Wochen entweder mit dem AT1-Rezeptorblocker Telmisartan (Micardis®) oder dem ACE-Hemmer Ramipril behandelt worden sind. Die Studienteilnehmer hatten eine Kreatinin-Clearance von mindestens 80 ml / min und schieden entweder kein oder nur wenig Albumin mit dem Urin aus.

Telmisartan verbessert den renalen Blutfluß im Ruhezustand

Die Endothelfunktion wurde indirekt bestimmt. Dazu wurde der renale Blutfluß nach Hemmung der Stickoxid (NO)-Synthese durch die Substanz L-MNNA (N(G)-MonomethylL-Argininacetat) gemessen. Es zeigte sich, daß sowohl Telmisartan als auch Ramipril die basale NO-Aktivität erhöhten. Allerdings konnte nur Telmisartan auch den renalen Blutfluß im Ruhezustand (ohne L-MNNA-Hemmung) im Vergleich zu den Ausgangswerten vor Therapiebeginn verbessern.

Bei Patienten, die zu Beginn der Studie eine Mikroalbuminurie hatten, verringerte sich die Eiweißausscheidung, und zwar ähnlich stark in beiden Studienarmen.

"Die TRENDY-Studie ist ein weiterer Beleg für die renoprotektiven Effekte der RAS-Hemmstoffe, von denen offenbar auch hypertensive Diabetiker mit beginnender Nierenfunktionsstörung profitieren", so Schlaich.

Auch in der Langzeitstudie "Diabetics Exposed to Telmisartan and Enalapril" (DETAIL) hatte sich gezeigt, daß AT1-Rezeptorblocker und ACE-Hemmer in frühen Stadien der diabetischen Nephropathie den Abfall der glomerulären Filtrationsrate bremsen. (grue)

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