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Teamarbeit bei der Analyse des Krebsgenoms

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HEIDELBERG (eb). Beim Internationalen Krebsgenomprojekt wird das komplette Erbgut von Tausenden Krebspatienten analysiert. Dabei fallen enorme Datenmengen an. Um die für die Krebsentstehung und -therapie entscheidenden Genabschnitte zu finden, bedarf es intelligenter IT-Systeme.

Das Deutsche Krebsforschungszentrum (DKFZ) in Heidelberg und IBM haben vor kurzem einen strategischen Rahmenvertrag unterzeichnet. Ziel der Vereinbarung ist es, die Sequenzdaten für die Krebsmedizin nutzbar zu machen, wie es in einer Mitteilung des DKFZ heißt.

"In den nächsten Jahren wird die Sequenzierung von Krebsgenomen erhebliche Mengen an Daten hervorbringen. Das wird die Diagnose und die Therapie von Krebspatienten grundlegend verbessern", wird Professor Otmar D. Wiestler, Vorstandsvorsitzender des DKFZ zitiert.

"Doch um die Erkenntnisse aus der enormen Datenflut auch wirklich nutzen zu können, benötigen wir eine intelligente Informationstechnologie. Sie hilft uns dabei, die wirklich entscheidenden Abschnitte zu erkennen und zu verwerten. Mit IBM haben wir einen idealen Partner für diese große Aufgabe gefunden."

Für die Speicherung der Genomsequenzen werden Datenspeicher im Umfang von sechs Petabyte in Betrieb genommen.

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