Kohleabbau

Trump stoppt Studie zu Gesundheitsrisiken

Das Weiße Haus hat eine Untersuchung über Gesundheitsgefährdungen beim Kohleabbau über Tage gestoppt. Das bestätigte eine Sprecherin des US-Innenministeriums am Montag in Washington.

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WASHINGTON. Die Untersuchung über mögliche Gesundheitsgefahren wurde noch unter Präsident Barack Obama in Auftrag gegeben. Darin sollten Wissenschaftler dem Verdacht nachgehen, dass Anwohner in der Nähe von Kohleabbau-Gebieten bestimmten Gesundheitsrisiken ausgesetzt sind. Die Forschungsarbeiten sollen nun unverzüglich eingestellt werden. Es gehe darum, keine Steuergelder zu verschwenden, hieß es aus Washington.

Die Trump-Regierung hatte zuletzt bereits mit mehreren Behördenanweisungen Regulierungen beim Kohlebergbau zurückgenommen. Trump hatte im Wahlkampf versprochen, dass er Tausende arbeitslos gewordene Kohlebergleute wieder in Lohn und Brot bringen will. Der Kohlebergbau ist jedoch vor allem durch einen Verfall von Nachfrage und Preisen auf den Weltmärkten unter Druck geraten, weniger durch politische Eingriffe. (dpa)

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