Tropenkrankheit

Uganda erklärt Ebola-Ausbruch für beendet

Die 42-tägie Überwachungsfrist, die damit begann, dass der letzte Ebola-Patient in Uganda aus der Behandlung entlassen wurde, ist heute abgelaufen. Damit konnte Uganda den seit September 2022 bestehenden Ebola-Ausbruch für beendet erklären.

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Brazzaville/Kampala. Weniger als vier Monate nachdem der erste Fall bestätigt wurde, hat Uganda nun am Mittwoch das Ende des Ausbruchs der Ebola-Krankheit erklärt. Dies meldet die WHO. Dieser Ebola-Ausbruch wurde durch das sudanesische Ebolavirus verursacht, eine von sechs Spezies des Ebolavirus, gegen die noch keine Therapeutika und Impfstoffe zugelassen sind.

Es war der erste Ausbruch des Sudan-Ebolavirus in einem Jahrzehnt und der fünfte Ausbruch dieser Art von Ebola in Uganda insgesamt. Insgesamt habe es 164 Fälle (142 bestätigte und 22 wahrscheinliche), 55 bestätigte Todesfälle und 87 genesene Patienten gegeben, heißt es in der Meldung weiter.

Mehr als 4000 Personen, die mit den bestätigten Fällen in Kontakt gekommen waren, wurden 21 Tage lang beobachtet und ihr Gesundheitszustand überwacht. Der letzte Patient wurde am 30. November aus der Behandlung entlassen. Damit begann der 42-tägige Countdown bis zum Ende des Ausbruchs.

Großes Engagement und umfassende Maßnahmen

Die Gesundheitsbehörden zeigten, so meldet es die WHO, großes politisches Engagement und führten beschleunigte Maßnahmen im Bereich der öffentlichen Gesundheit durch. Uganda habe gezeigt, dass Ebola besiegt werden kann, wenn das gesamte System zusammenarbeitet, angefangen bei der Einrichtung eines Alarmsystems über die Suche und Versorgung der Betroffenen und ihrer Kontaktpersonen bis hin zur umfassenden Beteiligung der betroffenen Gemeinschaften an den Maßnahmen.

Obwohl der Ausbruch in Uganda für beendet erklärt wurde, halten die Gesundheitsbehörden die Überwachung aufrecht und sind bereit, auf jedes Aufflackern schnell zu reagieren. Es wurde ein Folgeprogramm zur Unterstützung der Überlebenden eingerichtet.

Die Nachbarländer bleiben in Alarmbereitschaft und werden ermutigt, ihre Kapazitäten zur Erkennung von und Reaktion auf Ausbrüche von Infektionskrankheiten weiter auszubauen. (eb)

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