Uni Witten setzt weiter auf chinesische Medizin

WITTEN (ble). Der Fachbereich Chinesische Medizin der Universität Witten/Herdecke wird sein Studienangebot weiter ausbauen. Ab Ende April bietet die Universität mit der manuellen Therapie Tuina, der Diätetik und den Bewegungsformen Qi Gong drei neue Fortbildungsstränge an. Sie ergänzen die Fächer Traditionelle Chinesische Medizin und Akupunktur sowie Phytotherapie.

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"Damit haben wir endlich das komplette Spektrum der wichtigsten chinesischen Therapieformen in unser Ausbildungsprogramm integriert", sagt der zuständige Fachbereichsleiter Dr. Stefan Kirchhoff. Das Konzept sei in diesem Umfang in ganz Deutschland einmalig.

Das konkrete Studienangebot richtet sich je nach Fortbildungsstrang an Ärzte, Zahnärzte und Medizinstudenten in der klinischen Phase, aber auch an Physiotherapeuten, Psychologen, Pflegewissenschaftler und Ökotrophologen. Alle Teile beinhalten außerdem eine Grundausbildung in der chinesischen Physiologie und Pathologie.

"Der Vorteil unseres erweiterten Angebots liegt darin, daß jetzt auch Co-Therapeuten aus dem nichtärztlichen Bereich in dieses Therapiekonzept integriert werden können", so Kirchhoff. Damit könne die chinesische Medizin dem Patienten in ihrer Gesamtheit und mit einer gemeinsamen Sprache angeboten werden.

Im neuen Fach zur chinesischen Diätetik sollen Kenntnisse in der speziellen Ernährungstherapie vermittelt werden. "Das Besondere daran ist, daß jedes Nahrungsmittel auch als Medikament gesehen und die Ernährung als Therapieform eingesetzt werden kann", sagt Fachbereichsleiter Kirchhoff.

Qi Gong steht für eine Vielzahl von Übungen, die entweder in Bewegung oder in Ruhe ausgeführt werden. Atmung, Vorstellungskraft und Körperhaltung spielen hierbei eine wichtige Rolle.

Weitere Informationen: www.uni-wh.de

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