Umweltmedizin

Verbot von Quecksilber soll verschärft werden

Veröffentlicht:

BRÜSSEL (spe). Der Umweltausschuß des Europaparlaments (EP) fordert, das von der Kommission vorgeschlagene Quecksilberverbot in medizinischen Meßgeräten auszuweiten.

So sollen nicht nur Thermometer, die in Privathaushalten in Gebrauch sind, sondern auch solche, die von Arztpraxen und Kliniken genutzt werden, kein Quecksilber mehr enthalten dürfen. Außerdem fordern die Abgeordneten eine Ausweitung des Verbots grundsätzlich auf alle in Frage kommenden Medizinprodukte wie Blutdruckmeßgeräte.

Die Kommission hatte vorgeschlagen, professionell genutzte medizinische Meßgeräte vom Gesetz auszunehmen, da es an adäquaten Alternativen mangelt.

Das Plenum des Europäischen Parlaments und der Ministerrat stimmen noch in diesem Jahr über den vorgelegten Entwurf ab. Das Verbot, Quecksilber herzustellen und zu exportieren soll dann bereits ab 2010 gelten.

Mehr zum Thema

Schlafstörung mit tödlichen Folgen

Triggert nächtlicher Fluglärm kardiovaskuläre Ereignisse?

US-Studie

Demenz-Risiko steigt mit dem Lärmpegel

Kommentare

Sie müssen angemeldet sein, um einen Kommentar verfassen zu können.
Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

NEU als Themen abonnierbar: Frauengesundheit und Kindergesundheit

Newsletter bestellen »

Vorteile des Logins

Über unser kostenloses Login erhalten Ärzte, Medizinstudenten, MFA und weitere Personengruppen viele Vorteile.

Die Anmeldung ist mit wenigen Klicks erledigt.

Jetzt anmelden / registrieren »

Top-Meldungen
Vor der Arzneigabe alle möglichen Risiken abgewägt? Bereits Medizinstudenten sollen sich künftig „relevantes pharmakotherapeutisches Wissen zu häufig verordneten und/oder besonders risikoreichen Arzneimitteln“ aneignen.

Neue Lehrkonzepte

Das ist Spahns neuer Plan für mehr Arzneisicherheit

Eine gesunde Ernährungsweise kann ihn vielerlei Hinsicht Vorteile haben.

Gemüse und Nüsse statt Burger und Bratwurst

Seltener Impotenz dank mediterraner Ernährung?