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Viel trinken schützt vor zweitem Schlaganfall

MÜNSTER (eb). Wer bereits einen Schlaganfall erlitten hat, sollte viel trinken, denn das verringert das Risiko eines Rückfalls.

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Diese Empfehlung lässt sich aus dem Ergebnis einer Studie von der Medizinischen Fakultät der Universität Münster ableiten "Journal of the Neurological Sciences" (2011; online 9. Dezember).

Die Arbeit stützt sich auf eine bereits in den 1990er Jahren durchgeführte Studie. Die 563 Teilnehmer hatten wenige Wochen zuvor einen Schlaganfall erlitten. Der eigentliche Zweck dieser Studie war, die Wirkung zweier Antithrombotika miteinander zu vergleichen.

"Die Patienten wurden angehalten, möglichst viel zu trinken. Da die entsprechenden Angaben dokumentiert wurden, konnten sie nachträglich auch für eine weitere Fragestellung genutzt werden, teilt die Uni Münster mit.

Risiko um 25 Prozent niedriger

In einem Trinkkalender strichen die Probanden für je 100 ml Flüssigkeit ein Kästchen ab - Kaffee und Alkohol zählten wegen ihrer entwässernden Wirkung nur zur Hälfte.

Die Patienten wurden in zwei Gruppen eingeteilt: diejenigen, die durchschnittlich mehr als zwei Liter getrunken hatten und diejenigen, deren Konsum darunter lag.

Dabei stellte sich heraus, dass die Rate der erneuten Schlaganfälle bei den "Vieltrinkern" um 25 Prozent niedriger war. Die im Blut der Patienten gemessene Plättchenreaktivität untermauerte den Befund.

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