Vor ABI-Messung ist ausreichende Ruhepause nötig

MÜNCHEN (wst). Wird zum Nachweis einer asymptomatischen peripheren arteriellen Verschlusskrankheit (pAVK) der Knöchel-Arm-Index (ABI) bestimmt, ist es wichtig, die Patienten einige Minuten ruhen zu lassen. Anderenfalls wird je nach Reihenfolge der Messung ein zu hoher oder zu niedriger ABI ermittelt.

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Daran hat Professor Curt Diehm vom Klinikum Karlsbad-Langensteinbach beim Angiologen-Kongress in München erinnert. Der ABI errechnet sich bekanntlich als Quotient zwischen dem am Knöchel und dem am Oberarm gemessenen systolischen Blutdruck.

Ein Wert unter 0,9 gilt unabhängig von Symptomen als wichtiger Hinweis auf eine pAVK. Für die Verlässlichkeit dieser einfachen Methode ist allerdings entscheidend, dass sich die Patienten bei Beginn der Messung nicht mehr in der Abklingphase eines situativ erhöhten Blutdruckes befinden. Anderenfalls kann allein schon die zeitliche Differenz zwischen Knöchel- und Oberarmmessung eine Überschätzung des zuerst gemessenen Wertes bedingen.

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