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Was ist dran an Narkolepsie durch H1N1-Impfung?

"Erhöhtes Narkolepsierisiko durch Impfung mit Pandemrix®" - nur wer hinter die Kulissen schaut, wird schlau.

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HELSINKI (hub). Die Nationale Gesundheitsbehörde in Finnland (THL) berichtet über ein neunfach erhöhtes Narkolepsierisiko im Zusammenhang mit der Pandemrix®-Impfung.

Dass die Sache komplizierter ist, als einige Medien jetzt titeln, wird schon bei der Lektüre der THL-Mitteilung deutlich: Betroffen von dem erhöhten Risiko sind demnach nur Personen zwischen 4 und 19 Jahren.

Eine Zunahme an Narkolepsiefällen in Ländern, die Pandemrix® als Schweinegrippe-Impfstoff genutzt haben, wurde nur in Finnland, Schweden und Island registriert.

Und: In Island liegt die Narkolepsierate auch bei nicht geimpften Kindern und Jugendlichen höher als erwartet.

Als vermutete Erklärung bietet die THL an: "Am wahrscheinlichsten ist ein Zusammenspiel des Impfstoffs mit anderen Faktoren." Welche anderen Faktoren dies sein mögen, wird in der Mitteilung nicht weiter erläutert.

Die in Finnland verimpften Chargen der Vakzine schließt die THL zum jetzigen Zeitpunkt als Erklärung für die erhöhte Narkolepsierate aus.

Das Unternehmen GlaxoSmithKline weist in einer Stellungnahme darauf hin, dass weltweit über 31 Millionen Dosen seines Pandemie-Impfstoffs in 47 Ländern verimpft wurden.

Demgegenüber stünden 162 Narkolepsiefälle bei Patienten, die Pandemrix® erhalten hatten. Und 70 Prozent der Fälle wiederum stammten aus Finnland und Schweden.

Für Deutschland berichtet das Paul-Ehrlich-Institut von acht Narkolepsiemeldungen. Bei einem Patienten seien die Symptome allerdings schon vor der Impfung aufgetreten.

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