Direkt zum Inhaltsbereich

Weißbuch Lunge bietet Patienten wichtige Infos

BERLIN (af). In Deutschland sterben jährlich 100 000 Menschen an Erkrankungen der Lunge und der Atemwege. Um das Wissen über chronisch obstruktive Bronchitis, Lungenkrebs, Tuberkulose, Lungenentzündung und andere Krankheiten weiter zu verbreiten, hat die Deutsche Lungenstiftung jetzt das Weißbuch der Selbsthilfegruppen "Lunge und Atemwege" herausgegeben.

Veröffentlicht:

Der Vorsitzende des Stiftungskuratoriums, Professor Harald Morr, freute sich bei der Vorstellung, daß es erstmals gelungen sei, die 21 bundesweit tätigen Selbsthilfeverbände und Patientenorganisationen im Fachgebiet Lungenheilkunde in einem Band vorzustellen.

So sei das Weißbuch eine wertvolle Quelle für Betroffene und deren Angehörige. Das Buch sei bewußt für medizinische Laien geschrieben, so daß Ärzte das Nachschlagewerk auch im Wartezimmer auslegen können. Von Asthma bis zur Sklerodermie sind verschiedene, auch seltene Krankheitsbilder beschrieben.

Die beteiligten Verbände haben Adressen, Telefonnummern und Internet-Seiten angegeben. Sie informieren über ihre Beratungsangebote und geben Hinweise auf krankheitsspezifische Projekte.

Das Buch und die Zusammenarbeit der Verbände komme zur rechten Zeit, sagte Gesundheitsministerin Ulla Schmidt. In Deutschland litten acht Millionen Menschen an Erkrankungen der Lunge. Alarmierend seien die immer häufiger auftretenden Lungenkrebserkrankungen bei Frauen.

Weißbuch der Selbsthilfegruppen „Lunge und Atemwege“ in Deutschland, Herausg. Deutsche Lungenstiftung e.V., 2004, Thieme Verlag, EUR 9,95, ISBN 3131333111

Ihr Newsletter zum Thema
Mehr zum Thema

Änderungen aus dem GOLD-Update

Neues Vorgehen bei COPD: Proaktiv statt reaktiv!

Das könnte Sie auch interessieren
50 Jahre Jung-Preis

© Jung-Stiftung für Wissenschaft und Forschung

50 Jahre Jung-Preis

Freiheit als Voraussetzung für medizinischen Fortschritt

Anzeige | Jung-Stiftung für Wissenschaft und Forschung
Kommentare
Sonderberichte zum Thema
Abb. 1: Signalkaskade der kardiovaskulären Inflammation

© Springer Medizin Verlag, modifiziert nach [9]

Sekundärprophylaxe nach Herzinfarkt

Therapie der kardiovaskulären Inflammation senkt das Risiko für kardiovaskuläre Ereignisse

Sonderbericht | Mit freundlicher Unterstützung von: APONTIS PHARMA Deutschland GmbH & Co. KG

T2D-Therapie jetzt auch mit Semaglutid 2 mg

Sonderbericht | Mit freundlicher Unterstützung von: Novo Nordisk Pharma Gmbh, Mainz
Abb. 1: Empagliflozin reduzierte auch bei niedriger Ausgangs-eGFR die Progression der chronischen Nierenkrankheit (Test für Heterogenität/Trend: a) 12=0,06, p=0.81; b) 12=6,31, p=0,012)

© Springer Medizin Verlag, modifiziert nach [6]

Chronische Nierenkrankheit

SGLT2-Inhibition: Nephroprotektiv auch bei stark erniedrigter eGFR

Sonderbericht | Mit freundlicher Unterstützung von: Boehringer Ingelheim Pharma GmbH & Ko KG, Ingelheim am Rhein
Vorteile des Logins

Über unser kostenloses Login erhalten Ärzte und Ärztinnen sowie andere Mitarbeiter der Gesundheitsbranche Zugriff auf mehr Hintergründe, Interviews und Praxis-Tipps.

Haben Sie schon unsere Newsletter abonniert?

Von Diabetologie bis E-Health: Unsere praxisrelevanten Themen-Newsletter.

Jetzt neu jeden Montag: Der Newsletter „Allgemeinmedizin“ mit praxisnahen Berichten, Tipps und relevanten Neuigkeiten aus dem Spektrum der internistischen und hausärztlichen Medizin.

Top-Thema: Erhalten Sie besonders wichtige und praxisrelevante Beiträge und News direkt zugestellt!

Newsletter bestellen »

Top-Meldungen

Achtung vor RLS-Mimics

Restless-Legs-Syndrom: Mit 5 Kriterien zur Diagnose

Lesetipps
Einzelne Bilder von Lebensmitteln die reich an Histamin sind.

© PhotoSG / stock.adobe.com

Mythos mit Nebenwirkungen

Verdacht auf Histaminintoleranz: Wie Sie jetzt vorgehen

Eine auswahl frischer, unverarbeiteter Lebensmittel mit antioxidativen Wirkungen.

© bit24 - stock.adobe.com

Medizin aus dem Kochtopf

Wie Ernährung die altersbedingte Makuladegeneration beeinflusst

Cristiano Ronaldo schießt auf das Tor von Manuel Neuer.

© picture alliance / ASSOCIATED PRESS | Matthias Hangst

Fußball-Weltmeisterschaft

WM-Kolumne: Spitzensport schützt – und hinterlässt Spuren