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"Wichtige Aufgabe der Hausärzte ist die Motivation zur Vorsorge"

NEU-ISENBURG (eb). Angesichts der steigenden Zahl von Krebspatienten sieht der diesjährige Präsident des Deutschen Krebskongresses in Berlin, Professor Werner Hohenberger aus Erlangen, die Gesundheitspolitiker vor großen Herausforderungen. Nur durch gemeinsames Handeln seien die Aufgaben zu meistern.

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Das Motto des 27. Deutschen Krebskongresses in Berlin, der am Mittwoch beginnt, lautet: "Jetzt handeln - gemeinsam". Wie dringend dieses gemeinsame Handeln ist, machen die aktuellen Zahlen zur Entwicklung der Krebs-Neuerkrankungen deutlich: Vor sechs Jahren erkrankten etwa 400 000 Menschen neu an Krebs, zwei Jahre später waren es bereits fast 425 000 pro Jahr.

Und: "Die zunehmende Differenzierung, aber auch die absehbaren großen Möglichkeiten in der Krebstherapie werden die Probleme in der Versorgung verstärken und die Kosten erhöhen", so Hohenberger im Interview mit der "Ärzte Zeitung". Er fordert eine schnellere Umsetzung der Erkenntnisse aus der Grundlagenforschung in die Praxis.

Nach Ansicht von Hohenberger haben Hausärzte in der Versorgung von Krebspatienten eine besondere Funktion: "Eine wichtige Aufgabe der Hausärzte ist die Motivation ihrer Patienten für Vorsorgemaßnahmen." An den Hausärzten liege es vor allem, ob Menschen die Untersuchungen machten.

Lesen Sie dazu auch: "In Deutschland werden Krebspatienten noch immer viel zu selten interdisziplinär behandelt" Krebsforscher setzen auf Stammzell-Forschung

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