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Wurde H5N1 von Mensch zu Mensch übertragen?

JAKARTA (dpa). Die Ursache von sieben Vogelgrippe-Erkrankungen in einer Großfamilie in Indonesien ist weiterhin unklar. Die WHO hält eine begrenzte Mensch-zu-Mensch-Übertragung für möglich. Hinweise auf eine genetische Veränderung des H5N1-Virus gebe es jedoch bisher nicht.

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Eine Häufung von sieben H5N1-Infektionen in einer Familie in der indonesischen Provinz Nordsumatra hatte in den vergangenen Tagen Sorgen über eine mögliche Übertragung der Krankheit von Mensch zu Mensch ausgelöst. Sechs der Patienten sind bereits tot. Der erste Todesfall in der Familie aus Sumatra vom 4. Mai lasse sich nicht mehr genau aufklären, berichtete die WHO.

Die beschriebenen Symptome ähnelten aber stark einer H5N1-Infektion. Alle danach bestätigten Erkrankungen könnten direkt mit engem, langem Kontakt zu Schwerkranken in Verbindung gebracht werden. Eine Übertragung von Mensch zu Mensch lasse sich daher nicht ausschließen, die Suche nach anderen Infektionsquellen gehe jedoch weiter.

Inzwischen werden zwei weitere Todesfälle durch Vogelgrippe gemeldet - jedoch aus einem anderen Landesteil. Ersten Tests zufolge starben in Westjava eine 18jährige und ihre zehn Jahre alte Schwester kurz nacheinander an dem aggressiven Virus H5N1, meldete die indonesische Nachrichtenagentur Antara.

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