Wurminfekte schützen Mäuse vor Typ-1-Diabetes

Veröffentlicht:

DÜSSELDORF (eis). Wurminfektionen beugen offenbar Typ-1-Diabetes vor. Das haben zumindest US-Forscher bei Mäusen belegt (Infect Immun 77, 2009, 5347). Wurde NOD (Non-obese diabetic)-Mäusen der Darmwurm Heligmosomoides polygyrus im Alter von fünf Wochen inokuliert, schützte das die Tiere bis zum Alter von 40 Wochen vor der Entwicklung eines Typ-1-Diabetes. 

In histologischen Untersuchungen wurden bei den behandelten Tieren im Vergleich eine deutlich geringere Insulitis belegt. "Die Wirkung von Wurminfektionen im Tierversuch ist so frappierend, dass dieser Ansatz sicher weiter verfolgt wird", sagte Professor Martin Pfohl beim Diabetes Update in Düsseldorf dazu.

Ihr Newsletter zum Thema
Lesen sie auch
Mehr zum Thema

Online-Umfrage

Wem empfehlen Sie eine Vitamin D-Supplementierung?

Kooperation | In Kooperation mit: PG Health

Kommentar

Langer Abschied des HbA1c-Werts

Kommentare
Vorteile des Logins

Über unser kostenloses Login erhalten Ärzte und Ärztinnen sowie andere Mitarbeiter der Gesundheitsbranche Zugriff auf mehr Hintergründe, Interviews und Praxis-Tipps.

Haben Sie schon unsere Newsletter abonniert?

Von Diabetologie bis E-Health: Unsere praxisrelevanten Themen-Newsletter.

Jetzt neu jeden Montag: Der Newsletter „Allgemeinmedizin“ mit praxisnahen Berichten, Tipps und relevanten Neuigkeiten aus dem Spektrum der internistischen und hausärztlichen Medizin.

Top-Thema: Erhalten Sie besonders wichtige und praxisrelevante Beiträge und News direkt zugestellt!

Newsletter bestellen »

Top-Meldungen

Cyberangriffe & Co.

So reagieren Arztpraxen im IT-Notfall richtig

Gendermedizin

Lena Marie Seegers: Ein Herz für Frauenherzen

Evolution der Therapiesteuerung

Diabetesmanagement: Das Ende des HbA1c-Werts?

Lesetipps
Madrid bei Sonnenuntergang.

© Shansche / Getty Images / iStock

Vorschau aufs Wochenende

Herzkongress ESC 2025: Diese neuen Studien stehen im Blickpunkt

Ein Hausarzt lädt in seiner Praxis Dokumente in eine elektronische Patientenakte

© Daniel Karmann/dpa

Stichtage rücken näher

Warum es sich für Praxen lohnt, vor dem 1. Oktober in die ePA einzusteigen