Zellen aus dem Blut der Nabelschnur in Gliazellen verwandelt

ORLANDO (ple). US-Forscher haben es im Labor geschafft, Stammzellvorläuferzellen aus dem Nabelschnurblut - als multipotente Progenitorzellen bezeichnet - in Oligodendrozyten zu verwandeln.

Veröffentlicht:
Blut aus der Nabelschnur: Aufheben.

Blut aus der Nabelschnur: Aufheben.

© Torsten Lorenz / fotolia.com

Diese so entstandenen Gliazellen, die normalerweise im Gehirn in der Nähe von Nervenzellen vorkommen, synthetisierten das Myelinbasische Protein, einen wichtigen Bestandteil der Myelinscheiden von Nervenzellen.

Wie die US-Wissenschaftler um Professor James J. Hickman vom Technik-Zentrum für Nanowissenschaften in Orlando in Florida berichten, waren für die erfolgreiche Verwandlung der Vorläuferzellen genau definierte Kulturbedingungen erforderlich (ACS Chemical Neuroscience 2012; 3: 31-39).

Die für die Differenzierung verwendete Lösung enthielt den Neurotransmitter Noradrenalin. Die Forscher hoffen, solche Zellen eines Tages zur MS-Therapie nutzen zu können.

Ihr Newsletter zum Thema
Mehr zum Thema
Das könnte Sie auch interessieren
Was die MS-Behandlung auszeichnet

© Suphansa Subruayying | iStock

Lebensqualität

Was die MS-Behandlung auszeichnet

Anzeige | Merck Healthcare Germany GmbH
Unsichtbare MS-Symptome im Fokus

© AscentXmedia | iStock

Lebensqualität

Unsichtbare MS-Symptome im Fokus

Anzeige | Merck Healthcare Germany GmbH
Kommentare
* Hinweis zu unseren Content-Partnern
Dieser Content Hub enthält Informationen des Unternehmens über eigene Produkte und Leistungen. Die Inhalte werden verantwortlich von den Unternehmen eingestellt und geben deren Meinung über die Eigenschaften der erläuterten Produkte und Services wieder. Für den Inhalt übernehmen die jeweiligen Unternehmen die vollständige Verantwortung.
Sonderberichte zum Thema
Abb. 1: Wirksamkeit in der klinischen Praxis von Brivaracetam über 12 Monate (alle Formen fokaler Anfälle)d

© Springer Medizin Verlag, modifiziert nach [3]

Zusatzbehandlung fokaler Epilepsien

Effektivere Anfallskontrolle in der Kombinationstherapie

Sonderbericht | Mit freundlicher Unterstützung von: UCB Pharma GmbH, Monheim
Abb. 1: Rückgang der generalisierten tonisch-klonischen Anfälle unter Cannabidiol + Clobazam

© Springer Medizin Verlag , modifiziert nach [1]

Real-World-Daten aus Deutschland zum Lennox-Gastaut- und Dravet-Syndrom

Cannabidiol in der klinischen Praxis: vergleichbare Wirksamkeit bei Kindern und Erwachsenen

Sonderbericht | Mit freundlicher Unterstützung von: Jazz Pharmaceuticals Germany GmbH, München
7-Jahres-Daten belegen günstiges Nutzen-Risiko-Profil von Ofatumumab

© Vink Fan / stock.adobe.com

Aktive schubförmige Multiple Sklerose

7-Jahres-Daten belegen günstiges Nutzen-Risiko-Profil von Ofatumumab

Sonderbericht | Mit freundlicher Unterstützung von: Novartis Pharma GmbH, Nürnberg
Vorteile des Logins

Über unser kostenloses Login erhalten Ärzte und Ärztinnen sowie andere Mitarbeiter der Gesundheitsbranche Zugriff auf mehr Hintergründe, Interviews und Praxis-Tipps.

Haben Sie schon unsere Newsletter abonniert?

Von Diabetologie bis E-Health: Unsere praxisrelevanten Themen-Newsletter.

Jetzt neu jeden Montag: Der Newsletter „Allgemeinmedizin“ mit praxisnahen Berichten, Tipps und relevanten Neuigkeiten aus dem Spektrum der internistischen und hausärztlichen Medizin.

Top-Thema: Erhalten Sie besonders wichtige und praxisrelevante Beiträge und News direkt zugestellt!

Newsletter bestellen »

Top-Meldungen

Studie aus Schweden

Dermatozoenwahn – frühes Anzeichen von Demenz?

Palliativregisteranalyse

Menschen mit Krebs: Viel Schmerz am Lebensende

Humane Papillomviren

Lässt sich Menstruationsblut für die Krebsfrüherkennung nutzen?

Lesetipps