Frankfurt/Main

Zentrum für Thermoablation bei Schilddrüsenknoten

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FRANKFURT AM MAIN. Am Uniklinikum Frankfurt am Main wurde das Deutsche Zentrum für Thermoablation zur Behandlung bei Schilddrüsenknoten gegründet.

Ziel sei es, die international herausragende Frankfurter Expertise auf diesem Gebiet weiterzuentwickeln und andere Standorte beim Einsatz der Techniken zu unterstützen, hat dazu das Uniklinikum mitgeteilt.

Die Klinik für Nuklearmedizin des Universitätsklinikums Frankfurt habe ein einzigartiges Angebot verschiedener Verfahren zur Behandlung von Schilddrüsenknoten, heißt es in der Mitteilung.

"Wichtig sind ein persönliches Gespräch und eine eingehende Untersuchung, um jedem Patienten eine individuell zugeschnittene Therapie anbieten zu können", wird Privatdozent Dr. Huedayi Korkusuz zitiert. Korkusuz hat die thermoablativen Verfahren für die Schilddrüse seit 2012 schrittweise in Frankfurt etabliert.

Neben der seit langem erfolgreich eingesetzten Radiojodbehandlung werden die thermoablativen Verfahren Mikrowellenablation, Radiofrequenzbehandlung und Ultraschalltherapie angeboten. Diese könnten auch mit der Radiojodtherapie kombiniert werden, heißt es in der Mitteilung.

Bisher seien über 80 Patienten mit der Thermoablation in Frankfurt behandelt worden.

"Wir erhalten zahlreiche Anfragen aus dem In- und Ausland. Für deren konstruktive Beantwortung und die weitere Verbesserung der Therapien wollen wir mit dem Zentrum ein geeignetes Forum schaffen", erläutert Professor Frank Grünwald, Direktor der Klinik für Nuklearmedizin und Vorsitzender des Zentrums. (eb)

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