Gentechnik

Zuschuss für Aufbewahrung von Stammzellen

NEU-ISENBURG (chb). Schwangere, die Nabelschnurblut entnehmen und Stammzellen ihrer ungeborenen Kinder einlagern lassen möchten, erhalten von der BKK Fahr eine finanzielle Unterstützung in Höhe von 250 Euro.

Veröffentlicht:

Die Kasse ist damit nach eigenen Angaben bundesweit die einzige, die ihren Versicherten diese Leistung anbietet. Grundlage für diesen Service ist eine Kooperation mit der Leipziger Nabelschnurblutbank Vita 34. Diese bietet zwei Aufbewahrungsvarianten für die Stammzellen an.

Die Standardversion kostet 1990 Euro, dazu kommt eine jährliche Einlagerungsgebühr von 30 Euro. Für das Kompaktangebot zahlen Kunden 2400 Euro, es schließt aber die Aufbewahrungskosten für 20 Jahre ein, berichtet der Sprecher der BKK Fahr Ronny Limbach. "Wir wissen, dass der Einsatz von Stammzellen in der medizinischen Therapie bislang noch relativ gering ist, aber das kann sich in den nächsten Jahren ändern und wir wollten etwas zukunfstweisendes anbieten", sagt Limbach im Gespräch mit der "Ärzte Zeitung".

Versicherte der BKK Fahr, die das Angebot in Anspruch nehmen möchten, erhalten allerdings von der Krankenkasse kein Bargeld. "Wir übernehmen die Beratungsleistung und wenn sich die Versicherten dann zur Nabelschnurblutaufbewahrung bei Vita 34 entschließen, erhalten sie dort einen Preisnachlass von 250 Euro", sagt Limbach. Eine direkte Auszahlung des Geldes sei der Kasse gesetzlich nicht erlaubt, so der Pressesprecher.

Mehr zum Thema
Das könnte Sie auch interessieren
Probeentnahme für einen Corona-Test: In den USA sind im ersten Jahr der Coronaimpfung knapp 14 Prozent der komplett geimpften Krebskranken an COVID erkrankt, aber nur 5 Prozent der geimpften Patienten ohne Krebs. (Symbolbild mit Fotomodellen)

© Pekic / Getty Images / iStock

Viele Durchbruchsinfektionen

COVID-19 bleibt auch für geimpfte Krebspatienten gefährlich

Notfall Thrombose – initial niedermolekulares Heparin

© LEO Pharma GmbH

DGA 2021

Notfall Thrombose – initial niedermolekulares Heparin

Anzeige | LEO Pharma GmbH
Schwangerschaftsassoziierte Thrombose: Warum NMH?

© LEO Pharma GmbH

DGA 2021

Schwangerschaftsassoziierte Thrombose: Warum NMH?

Anzeige | LEO Pharma GmbH
VTE-Inzidenz bei Krebs in den letzten 20 Jahren verdreifacht

© LEO Pharma GmbH

Publikation

VTE-Inzidenz bei Krebs in den letzten 20 Jahren verdreifacht

Anzeige | LEO Pharma GmbH
Kommentare
Sie müssen angemeldet sein, um einen Kommentar verfassen zu können.
Vorteile des Logins

Über unser kostenloses Login erhalten Ärzte und Ärztinnen sowie andere Mitarbeiter der Gesundheitsbranche Zugriff auf mehr Hintergründe, Interviews und Praxis-Tipps.

Jetzt anmelden »Kostenlos registrieren »

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

» kostenlos und direkt in Ihr Postfach

Am Morgen: Ihr individueller Themenmix

Zum Feierabend: das tagesaktuelle Telegramm

Newsletter bestellen »

Top-Meldungen
Ein Kinderarzt untersucht ein Kind mittels Ultraschall. Die Pädiater warnen vor Leistungskürzungen, sollte die mit dem TSVG eingeführte Zusatzvergütung für mehr Termine wieder gestrichen werden.

© Christin Klose/dpa-tmn/picture alliance

Sanierung der Kassenfinanzen

Ärzte warnen vor Rücknahme der Neupatienten-Regelung im TSVG