Gentechnik

Zuschuss für Aufbewahrung von Stammzellen

NEU-ISENBURG (chb). Schwangere, die Nabelschnurblut entnehmen und Stammzellen ihrer ungeborenen Kinder einlagern lassen möchten, erhalten von der BKK Fahr eine finanzielle Unterstützung in Höhe von 250 Euro.

Veröffentlicht: 04.05.2007, 08:00 Uhr

Die Kasse ist damit nach eigenen Angaben bundesweit die einzige, die ihren Versicherten diese Leistung anbietet. Grundlage für diesen Service ist eine Kooperation mit der Leipziger Nabelschnurblutbank Vita 34. Diese bietet zwei Aufbewahrungsvarianten für die Stammzellen an.

Die Standardversion kostet 1990 Euro, dazu kommt eine jährliche Einlagerungsgebühr von 30 Euro. Für das Kompaktangebot zahlen Kunden 2400 Euro, es schließt aber die Aufbewahrungskosten für 20 Jahre ein, berichtet der Sprecher der BKK Fahr Ronny Limbach. "Wir wissen, dass der Einsatz von Stammzellen in der medizinischen Therapie bislang noch relativ gering ist, aber das kann sich in den nächsten Jahren ändern und wir wollten etwas zukunfstweisendes anbieten", sagt Limbach im Gespräch mit der "Ärzte Zeitung".

Versicherte der BKK Fahr, die das Angebot in Anspruch nehmen möchten, erhalten allerdings von der Krankenkasse kein Bargeld. "Wir übernehmen die Beratungsleistung und wenn sich die Versicherten dann zur Nabelschnurblutaufbewahrung bei Vita 34 entschließen, erhalten sie dort einen Preisnachlass von 250 Euro", sagt Limbach. Eine direkte Auszahlung des Geldes sei der Kasse gesetzlich nicht erlaubt, so der Pressesprecher.

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