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vCJK-Patient hat Erreger vielleicht übertragen

LONDON (ast). Zahlreiche Patienten in Großbritannien, die in den vergangenen Jahren Blutspenden empfingen, sind möglicherweise mit Erregern der neuen Creutzfeldt-Jakob-Variante (vCJK) infiziert. Darauf haben britische Behörden hingewiesen.

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Wie bereits berichtet, ist vor kurzem ein weiterer Brite infolge einer kontaminierten Bluttransfusion an vCJK gestorben. Der Patient war einer von insgesamt 66 Patienten, die Blutprodukte von einem Spender empfangen hatten, der später an vCJK starb.

Die Gesundheitsbehörden räumten jetzt ein, daß der jetzt gestorbene 32jährige Mann während der Inkubationszeit ebenfalls Blut gespendet hatte und somit weitere Menschen infiziert haben könnte. Man bemühe sich darum, alle in Frage kommenden Blutspende-Empfänger persönlich zu informieren, so ein Sprecher des britischen Gesundheitsministeriums. Die Öffentlichkeit wurde ermahnt, Ruhe zu bewahren.

Bislang sind in Großbritannien nach offiziellen Angaben 160 Patienten an vCJK gestorben. In Deutschland darf kein Blut von Menschen verwendet werden, die ab dem 1. Januar 1980 in Großbritannien Blut oder Blutprodukte erhalten haben.

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