Hamburg

Ärztekammer-Chef befürchtet „Ausverkauf von Atemschutzmasken“

Wegen der Maskenpflicht für alle Bürger befürchtet Hamburgs Kammerpräsident Konkurrenz bei professionellem Atemschutz.

Veröffentlicht:

Hamburg. Wegen der ab 27. April auch in Hamburg geltenden Maskenpflicht könnte es zu einer Marktkonkurrenz und zu überhöhten Preisen kommen – mit entsprechenden Folgen für Menschen, die die Masken beruflich benötigen.

Diese Befürchtung hat der Präsident der Ärztekammer Hamburg, Dr. Pedram Emami, der einen „Ausverkauf von Atemschutzmasken in Apotheken“ beobachtet.

„Professionelle Atemschutzmasken sowie der einfache Mund-Nasen-Schutz müssen in erster Linie Kliniken, Praxen und Pflegeeinrichtungen vorbehalten bleiben“, sagte Emami. Er appellierte an die Hamburger Bürger, den ohnehin bestehenden Engpass nicht zu verschlimmern, sondern auf selbst genähte Masken, so genannte Community-Masken, zu setzen.

Emami verwies auch darauf, dass diese Masken nur eine Ergänzung, aber kein Ersatz zu den weiteren Schutzregeln darstellen. „Community-Masken dienen dem Fremdschutz“, stellte Emami klar. (di)

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