Viel Flickschusterei, aber wenig echte Remedur bei der Sicherheit der elektronischen Patientenakte: So lautet die Bilanz von Berufshackerin Bianca Kastl beim Kongress des CCC nach einem Jahr ePA. Wo es noch hakt.
Im Dezember 2021 wurde die einrichtungsbezogene Corona-Impflicht beschlossen. Auch Pädiaterin Dr. Andrea Radde-Reinhard ließ sich impfen. Seitdem kämpft sie um ihre Gesundheit und ihre Existenz.
Immer mehr Ärzte aus Deutschland wählen Österreich, um dort ihre Weiterbildung zum Facharzt für Allgemeinmedizin zu absolvieren. Kliniken in der Alpenrepublik suchen derweil händeringend nach Ärzten aller Fachdisziplinen.
Ärzte und Kliniken können bei einer möglichen fehlerhaften Aufklärung nur in engen Grenzen auf die hypothetische Einwilligung des Patienten vertrauen. Grundlage sind tatsächlich durchgeführte Maßnahmen, entschied der BGH.
Die Vorstöße der Chefs von KBV und DKG, Dr. Andreas Gassen und Dr. Gerald Gaß stoßen auf Widerspruch. Der Grünen-Politiker Professor Armin Grau fordert die Regierung auf, die geplanten Reformen endlich anzugehen.
Besser als Fax oder E-Mail, aber sicher genug? Beim 39. Kongress des Chaos Computer Clubs deckte ein IT-Security-Forscher erneut Lücken im Mailing-Dienst KIM der TI auf. Die gematik wiegelt ab. Wo dennoch Gefahren drohen könnten.
Die Sollbruchstellen in der Pflegepolitik treten immer deutlicher hervor. Jetzt diskutiert auch das Bundeskanzleramt mit. Die Kernfrage lautet: Wieviel häusliche Pflege ist künftig noch leistbar?
Ein neues deutschlandweites Register will strukturierte Daten zur Chronischen Nasennebenhöhlenentzündung zusammentragen. Ärztinnen und Ärzte können sich bereits jetzt auf das Projekt vorbereiten.
Was macht ein Gesundheitssystem krisen-resilient? Und was hat Überversorgung mit Patientensicherheit zu tun? Ein Interview mit Allgemeinmediziner Professor Marco Roos aus Augsburg über Sicherheit nicht nur in Hausarztpraxen.
89 Hausärzte wurden in diesem Jahr in Bayern bei der Niederlassung finanziell unterstützt. Insgesamt hat das Land die Landarztprämie bereits 158 mal vergeben. Das Programm geht
Alles neu macht 2026 – na ja, nicht ganz. Für die Praxis gibt es aber im neuen Jahr einige wichtige Änderungen. Die Ärzte Zeitung hat diese für Sie zusammengefasst.
Geldanlage ist Männersache? Von wegen! Bei einer Online-Veranstaltung der apoBank zeigte sich, wie groß das Interesse bei Frauen an dem Thema ist. Und dass sie beim Vermögensaufbau mindestens so erfolgreich sind wie Männer.
Kooperation
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In Kooperation mit: der Deutschen Apotheker- und Ärztebank (apoBank)
Zum Jahresende zünden die Vorsitzenden von KBV und DKG, Dr. Andreas Gassen und Dr. Gerald Gaß laute „Böller“. Ihre Forderungen: eine „Kontaktgebühr“ in der Arztpraxis und eine Verdoppelung der Zuzahlungen im Krankenhaus. Indirekt kommt Zustimmung aus dem Kanzleramt.
In Westfalen-Lippe gibt es 25 anerkannte Zusammenschlüsse, kein Bundesland verfügt über mehr Praxisnetze. Inzwischen bekam das siebte Netz die höchste Anerkennungsstufe der KVWL.
Gründungswillige Heilberufler sollen in Thüringen ab 1. Januar einen Zuschuss von bis zu 50.000 Euro bekommen - statt wie bisher 40.000. Auch der Kreis der Förderberechtigten wird erweitert.
Neben Haus-, Direkt- und Online-Banken gibt es inzwischen auch Neobanken. In der 54. Folge des Geldtipp-Podcasts schauen sich Pferdchen und Fuchs die Besonderheiten der Neugründungen an und diskutieren insbesondere über die Vorteile der digitalen Tools.
Ab Januar greift die neu geregelte Vorhaltepauschale. Die Aktualisierung des Notfalldatensatzes wird zur eigenständigen Leistung und es warten noch mehr EBM-Neuerungen auf Praxen. Ein Überblick.
Ist das Wissen um die eigene Erkrankung hoch, steigt in der Regel auch die patientenseitige Adhärenz. KI könnte hier helfen, Befunde in verständliche Sprache zu übersetzen, legt eine Studie aus München nahe.
2026 bringt Neuerungen für Praxisinhaber und -mitarbeiter: Wer in seiner Praxissoftware kein (aktuelles) ePA-Modul nutzt, muss mit Sanktionen rechnen. Zudem gibt es ein neues Formular zur Bescheinigung einer Fehlgeburt.
Zwischen holperiger ePA-Einführung, häufigen TI-Störungen und hektischem Praxisalltag finden sie sich doch: Gute Nachrichten aus Medizin, Praxis und Gesundheitspolitik. Wir haben eine Auswahl für Sie zusammengestellt.
Es ist ein Dauerärgernis: Der Staat schiebt die Finanzverantwortung für die Gesundheitsversorgung bedürftiger Bürger zum großen Teil auf die Solidargemeinschaft der gesetzlichen Krankenversicherung ab. Damit soll Schluss sein.
Laut Metaanalyse ist die kurzzeitige Verabreichung von niedrigdosierten systemischen Kortikosteroiden bei schweren Nicht-COVID-19-Pneumonien bzw. ARDS beim Überleben eher vorteilhaft. Die Sicherheit der Evidenz ist allerdings ausbaufähig.
Viele Ärztinnen und Ärzte fühlen sich unsicher im Umgang mit Kindern und Jugendlichen, bei denen das soziale mit dem biologischen Geschlecht nicht übereinstimmt. Eine S2k-Leitlinie unterstützt nun.
Ein nachlassender Geruchssinn könnte ein mögliches Anzeichen für erhöhtes KHK-Risiko sein. In einer Analyse von über 5.000 älteren Erwachsenen war die Assoziation in den ersten Jahren nach Testung am stärksten und nahm mit der Zeit ab.
Menschen mit Krebs wünschen sich, dass Hausärztinnen und Hausärzte die Tumorerkrankung aktiv begleiten, zeigen Befragungen. Vielen ist auch wichtig, komplementär- und alternativmedizinische Angebote zu erhalten.
Krebspatienten mit thorakalen Schmerzen haben ein signifikant erhöhtes Risiko für kardiovaskuläre Ereignisse. Eine israelische Studie mit über 37.000 Teilnehmenden unterstreicht die Notwendigkeit, die onkologische Vorgeschichte in die Risikobewertung bei Brustschmerzen einzubeziehen.
Eine multiple Sklerose (MS), die zehn Jahre nach Beginn als benigne eingestuft wurde, schreitet wohl in den meisten Fällen nicht maßgeblich fort. Das ist das Ergebnis einer spanischen Langzeitstudie.
Lokale Betäubung statt Vollnarkose – geht es nach Erfahrungen eines österreichischen Zentrums, muss diese Umstellung bei Schlingenexzisionen der Zervix nicht die Qualität der Eingriffe und die Zufriedenheit der Patientinnen beeinträchtigen.