Es war eine wiederkehrende Behauptung von US-Präsident Trump: Wenn schwangere Frauen Paracetamol einnehmen, erhöhe dies das Autismus-Risiko beim Kind. Eine Metaanalyse untermauert nun die Evidenz, dass das nicht der Fall ist.
Depression, Angststörungen und posttraumatischer Belastungsstörungen haben genetisch gesehen sehr viele Überschneidungen. Das gilt jedoch auch für weitere psychische Erkrankungen.
„Extrem hohe Preise“: Pünktlich zur Tagung einer Expertenrunde im Rahmen des Pharmadialogs lanciert der AOK-Bundesverband eine lange Wunschliste zur Kostendämpfung bei Medikamenten und Impfstoffen.
Das Mammografie-Screening-Programm führt dazu, dass Karzinome in prognostisch günstigen Stadien gefunden werden. Das zeigt der Evaluationsbericht für 2023.
Das Lungenkrebs-Screening ab 50 richtet sich an aktive Raucher und kürzlich Abstinente. Liegt der Rauchstopp über 10 Jahre zurück, gibt es keine CT-Untersuchung. Ein DKFZ-Team spricht sich für eine andere Strategie aus.
Da derzeit in Deutschland alle trivalenten Efluelda-Impfstoffe als abverkauft gemeldet sind, hat das Paul-Ehrlich-Institut gestattet Efluelda in italienischer Kennzeichnung in den Verkehr zu bringen.
Die Bundesregierung will bei der Verordnung von Cannabis zu analogen Regeln zurück: Persönlicher Arzt-Patienten-Kontakt und Versandhandelsverbot. Die Grünen halten das für unbegründet und warnen vor neuen Hürden in der Versorgung.
Eine Studie gibt Aufschluss über Impfverhalten während der Corona-Pandemie und danach. Ergebnis: Ein Großteil der anfänglich Skeptischen ließ sich später doch noch impfen. Jedoch bleiben bestimmte Gruppen wohl unerreicht.
Viele Länder erheben keine Verbrauchssteuern auf bestimmte süße Getränke oder Wein. Die WHO sieht darin ein Problem für die Gesundheit – und fordert strengere Maßnahmen.
Wer mit Hilfe gut wirksamer Inkretinmimetika abnehmen will, musste bislang tief in die eigene Tasche greifen. Der Generikahersteller Zentiva verspricht Abhilfe.
Die sechs zahnärztlichen Früherkennungsuntersuchungen für Kinder bis zu sechs Jahren werden nun ebenfalls in das Gelbe Heft aufgenommen. Ziel ist mehr Übersichtlichkeit und verbesserte Prävention.
Zwei Jahre länger symptomfrei als unter Placebo: Teplizumab verspricht Patienten, die einen Typ-1-Diabetes entwickeln, signifikanten Gewinn an Lebensqualität.
Die Unfallversicherung wollte die Posttraumatische Belastungsstörung eines Sanitäters nicht als Berufskrankheit anerkennen. Dem widersprach nach Vorgabe des Bundes- nun auch das Landessozialgericht.
US-Gesundheitsminister Kennedy wendet sich wegen Corona-Verfahren an Bundesgesundheitsministerin Warken – die reagiert mit klaren Worten. Deutsche Pädiater wiederum sind wegen einer anderen Sache in „großer Besorgnis“.
Ab welchem Ausmaß des Cannabis-Konsums steigt das Risiko für eine Substanzgebrauchsstörung? Britische Forschende haben dies untersucht und schlagen Grenzwerte vor - ausschlaggebend ist dabei allerdings nicht die Häufigkeit des Konsums.
Ist die Fahrtauglichkeit nicht mehr gegeben? Ein Kollege erklärt, wann Ärztinnen und Ärzte tätig werden sollten, welche rechtlichen Rahmenbedingungen gelten. Und was insbesondere bei Patienten mit Demenz zu beachten ist.
Zucker, Impfungen oder Deo begünstigen Mammakarzinomrezidive – solchen und anderen Fehlinformationen begegnen Brustkrebsüberlebende häufig, wie die Ergebnisse einer US-Umfrage nahelegen.
Auffrischungen gegen SARS-CoV-2 sind in manchen Bevölkerungsgruppen sinnvoll, betont eine Infektiologin. Ein kombinierter saisonaler mRNA-Impfstoff gegen Influenza und COVID-19 könnte bald zur Verfügung stehen.
Frauen sind überproportional häufig von Demenz betroffen: eine Frage der Hormone? Immer wieder wird dabei auch die Rolle der Hormonersatztherapie in der Peri- und Postmenopause diskutiert.
Die Kleidung ist ständig nassgeschwitzt und Händeschütteln eine Zumutung: Menschen mit Hyperhidrose tun sich sogar schwer, ein Smartphone zu bedienen. Ein therapeutisches Stufenschema leitet den Weg aus der Misere.
Einige Aktivitäten könnten zumindest vorübergehend Schmerzen im unteren Rücken verschlimmern. Langfristige Funktionseinschränkungen müssen die Betroffenen aber wohl nicht befürchten.
Welche Patienten mit Stadium-III-Kolonkarzinom von der zusätzlichen Therapie mit Celecoxib prognostisch profitieren, lässt sich möglicherweise aus der Untersuchung auf zirkulierende Tumor-DNA (ctDNA) ableiten. Dafür spricht zumindest eine Post-hoc-Analyse.
Sind ältere Menschen gestürzt, sollten Ärztinnen und Ärzte dies zum Anlass nehmen, zu überprüfen, ob antithrombotisch wirksame Medikamente wie ASS nicht besser abgesetzt werden sollten. Darauf weist ein US-Team hin.
Kolorektale Karzinome metastasieren vorwiegend in die Leber. Doch wie häufig treten Lebermetastasen auf, und was bedeutet das für die Prognose der Patienten? Ergebnisse liefert eine Kohortenstudie.
Bei unter 50-Jährigen könnten die ansteigenden Malignomraten zu einem größeren Teil an der verstärkten Aufdeckung von klinisch weniger relevanten Tumoren liegen. Eine Analyse von US-Daten lässt diese Interpretation zu.
Das Spiropyrimidintrion-Antibiotikum Zoliflodacin hat sich in einer Studie zur Therapie der urogenitalen Gonorrhö einer Kombination von Ceftriaxon und Azithromycin als ebenbürtig erwiesen. Dabei hat die neue Substanz einige Vorteile auf ihrer Seite.
Der Biomarker Plasma p-tau217 kann Alzheimer-Demenz von anderen Demenzformen sowie von gesunden Personen unterscheiden. Das lassen zwei Studien vermuten, in denen verschiedene Methoden miteinander verglichen wurden.
Die Diagnose einer akuten Zystitis im Alter ab 50 Jahren hat sich in einer Studie als nützlicher Prädiktor kommender urogenitaler Krebserkrankungen erwiesen. Besonders hoch ist das Risiko demnach in den ersten drei Monaten nach der Blasenentzündung.
Schlanke Patienten mit MASLD – steatotischer, mit metabolischer Dysfunktion assoziierter Lebererkrankung – unterscheiden sich in ihrem Risikoprofil von MASLD-Patienten mit Übergewicht. Eine Studie hat die Differenzen untersucht.
Bei Patientinnen mit gynäkologischen Krebserkrankungen findet viel zu selten ein adäquates Frailty-Assessment statt. Berliner Onkologinnen und Onkologen fordern klare Strategien zur Implementierung entsprechender Programme.
Eine First-Line-Therapie mit Inavolisib verdoppelte in einer Phase-III-Studie das progressionsfreie Überleben von Frauen mit fortgeschrittenen Brusttumoren und PIK3CA-Tumor-Mutation. Nun liegen auch Daten zum Gesamtüberleben vor.
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